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Aus meinem Herbstgarten

Sonntag, 29. Januar 2017

Von Lebensträumen.... (Teil 1) und natürlich Gewinner


Heute möchte ich Euch ganz viel von mir persönlich erzählen - wie sich meine Gartenleidenschaft entwickelt hat und was ich noch heute dafür tue, um mein Gartenwissen zu vertiefen. Dies wird ein sehr langer Post *lach*. Ich freue mich, wenn Ihr Euch die Zeit nehmt und mich auf einer kleinen Zeitreise begleitet. Zur Unterhaltung habe ich Euch mal einige Vorher-Nachher-Fotos aus meinem Garten mitgebracht, die zeigen, wie sich mein Garten im Laufe der letzten Jahre entwickelt hat.
Ganz am Ende des Posts gibt es natürlich auch noch die Gewinner meiner letzten Verlosung!

Also, los geht`s!


Wann sich meine Leidenschaft für Pflanzen und alles, was mit dem Garten zu tun hat, entwickelt hat? Die Anfänge waren schon sehr früh zu erkennen, denn schon im Alter von ca. 12, 13 Jahren habe ich gemerkt, dass mich - im Gegensatz zu meinen Freundinnen - alles fasziniert, was mit Grünzeugs zu tun hat *lach*. Damals arbeitete ich ehrenamtlich in einer großen Leihbücherei und durfte mir zu Weihnachten als Dankeschön ein Buch wünschen. Während alle anderen sich mit den neuesten Krimis und Mädchenromanen eindeckten, lag vor mir ein Sachbuch zum Thema "Zimmerpflanzen" :-).

Ich, im Alter von 12/13 Jahren im damaligen Gemüsegarten meiner Mutter
Oje, die Brille *lach*.
Und nein, die Garagen gehörten nicht uns...

Als es dann im zarten Alter von 17 Jahren darum ging, wie ich mir meine berufliche Zukunft vorstelle, lagen meine Wünsche ganz klar im Bereich Gartenbau und/oder Floristik. Dieser Traum war allerdings schnell ausgeträumt, denn schon während meines Beratungsgespräches im Arbeitsamt wurde mir klargemacht, dass diese Berufswünsche nicht in Einklang zu bringen sind mit meiner Rückgratverkrümmung und ich mir eine stehende oder mit großen körperlichen Anstrengungen verbundene Tätigkeit wohl eher abschminken kann. Große Enttäuschung auf ganzer Linie - das könnt Ihr mir wirklich glauben.

Unser Garten hat sich seit 2003 sehr entwickelt. Ich zeige Euch auf den nächsten Fotos mal, was ich im Laufe der Jahre alles verändert habe....

Was also tun? Der einfachste Schritt war natürlich, irgendwas "im Büro" zu machen.... Tja, und so kam es dann auch. Ich machte eine Ausbildung bei einer Stadtverwaltung, war dort viele Jahre im Sekretariat tätig und wechselte dann - um mich beruflich weiterzuentwickeln - den Arbeitgeber und bin seitdem weiterhin als Sekretärin/Sachbearbeiterin im Büro tätig. Diese Tätigkeit liegt mir auch - ich bin gerne organisiert und plane Dinge.

Unser Vorgarten - hat er nicht eine unglaubliche Veränderung durchlaufen? Ich freue mich jedes Jahrs aufs Neue, wenn alles in voller Blüte steht (und ich glaube, meine Nachbarn auch *lach*)

In all den Jahren meiner Berufstätigkeit - und es sind inzwischen 28 Jahre (unfassbar) - habe ich aber immer wieder über meinen eigentlichen Berufswunsch nachgedacht und darüber getrauert, damals nicht mehr Mumm gezeigt zu haben, auf irgendeine Weise meinen Berufswunsch zu verfolgen.


Eine der besten Entscheidungen - alte, kümmerliche Rosen raus und Gartenteich rein....

Das Bloggen und das private Gärtnern hat mich ein wenig von diesen Gedanken abgelenkt - aber ganz ad acta legen konnte ich sie nie. Natürlich hat sich im Laufe der Jahre mein Grundwissen rund ums Gärtnern sehr erweitert - Zeitschriften und Bücher sei Dank! Aber das richtig tiefe Fachwissen fehlte einfach. Immer wieder habe ich in Gartenreportagen von Menschen gelesen (vor allen Dingen in Belgien und Holland), die sich noch im fortgeschrittenen Alter im Bereich Gartenbau bzw. Gartengestaltung weitergebildet haben und so doch noch in den Genuss gekommen sind, ihrer persönlichen Gartenleidenschaft ein fundiertes Hintergrundwissen zu geben. Einige Jahre habe ich diese Berichte zwar erstaunt zur Kenntnis genommen, mich aber nicht weiter damit beschäftigt. Anfang letzten Jahres allerdings kam mir in den Sinn, doch mal zu recherchieren, was genau man denn tun könnte, um sich im Bereich Gartengestaltung fortzubilden.

Das Beet unter dem Kirschbaum - am Anfang ein Sammelsurium, heute ein herrlicher Blütenblickfang. Natürlich hat auch der neu angelegte Knotengarten dazu beigetragen, dass sich der Garten enorm verändert hat.

Bei meiner Recherche merkte ich schnell, dass sich viele Angebote nicht mit meinem derzeitigen Familien/Berufsabschnitt vereinen ließen. Mit einer Teilzeittätigkeit, einem schulpflichtigen Sohn, einem Haus mit Garten und einem Blog war ich nicht in der Lage, zweimal die Woche zu einem Lehrgang zu fahren und mich regelmäßig zu Prüfungen in entfernten Großstädten einzufinden. Dann fand ich aber eher zufällig einen Lehrgang zum Thema "Gartengestaltung" bei der SGD, der Studiengemeinschaft Darmstadt, die neben vielen hauptberuflichen Lehrgängen auch kreative Fortbildungslehrgänge anbieten.


Unser Teich an der Terrasse - der aufmerksame Leser merkt natürlich, dass sich der kleine Teich inzwischen schon wieder verändert hat. Wir haben letztes Jahr einen neuen Teich eingefügt, der muss sich aber erst entwickeln und einwachsen....

Und ich war erstaunt, WAS es da alles zu entdecken gab: Kurse zur Fotografie, zum richtigen Schreiben, zum richtigen Bloggen - alles war im Angebot! Und eben auch ein Kurs zum Thema "Gartengestaltung" - Bingo dachte ich und ließ mir Probeunterlagen zuschicken.


Unser Sitzplatz unter dem Kirschbaum - eine kleine Oase inmitten von blühenden Hortensien. Die wunderschönen Glockenblumen, die sich hier so malerisch blau zeigen, habe ich in den ersten Jahren aufgrund von Unwissenheit immer rausgerissen *lach*.


Und was ich dann beim ersten Blick in die Unterlagen entdeckte, ließ meine kühnsten Träume wahr werden. Da war alles vertreten, was ich schon immer über Gartenbau und Gartengestaltung wissen wollte: Alles über die Entwicklung der Gartenkunst, die Botanik, Pflanzenkunde, Bodenkunde, Pflanzenernährung und Klimafaktoren, Pflanzenschutz. Die richtige Objektplanung, Platz- und Wegebau, Mauern, Treppen und Holzkonstruktionen, Teich- und Bachbau, Kulturmaßnahmen und Schnitt von Obstgehölzen, Flächenbegrünung und Nutzgarten.

Am Anfang gab es bei uns noch viele Rhododendren - die niemals blüten und immer nur hässlich in der Gegend rumstanden. Da musste doch einfach was passieren, oder?

Habe ich Euch neugierig gemacht? Ich werde Euch in einer kleinen Post-Serie mitnehmen auf meine persönliche Lebenstraumreise und Euch erzählen, was ich in den einzelnen Themen-Bereichen gelernt habe, was mir schwer fiel und was ich für neue Erkenntnisse daraus gezogen habe. Habt Ihr Lust darauf? Dies ist übrigens kein Sponsored Post. Es ist mir wichtig, dass Ihr das wisst, denn ich erhalte keine Provision oder sonstige Vergünstigungen dafür. Meine Erfahrungsberichte spiegeln wirklich nur meine persönliche Meinung wider und sollen Euch Anregungen geben.


So, nun ward Ihr aber sehr tapfer. Nun möchte ich Euch zum Abschluss natürlich noch verraten, wer bei meiner letzten Verlosung gewonnen hat. Diesmal darf ich ja sogar drei Gewinner bekanntgeben, denn es gibt auch drei Preise zu vergeben.

Die große Sprossenbox mit vielen tollen Samentüten gewinnt die liebe Sarah mit diesem Kommentar:

Liebe Anja,
ach, was für ein inspirierender Post! Die Kresse steht bei mir gerade auch stets in der Küche bereit (momentan ist sie leider bereits abgeerntet). Ich wusste gar nicht, dass es eine solche Vielfalt an Sprossen gibt - beim Ansehen deiner Sprossenernte fallen mir gleich einige Rezeptideen ein! Bei deiner Verlosung mache ich deshalb gerne mit!
Liebe Grüße,
Sarah



Und jeweils eine Kresse-Keimbox einschließlich Kressesamen gewinnen die liebe Sigrid und die liebe Katharina mit diesen Kommentaren:

Hallo Anja , 
ich versuche auch gerade meine Ernährung etwas umzustellen und das wäre natürlich ein weiterer toller Baustein dazu , deswegen hüpf ich mal ganz schnell ins Lostöpfchen und hofffe das die Sterne gut für mich stehen .
Ein schönes Wochenende und liebe Grüße 
Sigrid

Wow, sieht das lecker aus. Da bin ich sofort dabei.
Alles Liebe wünscht Dir
Katharina
P.S. Mach weiter so mit Deinem tollen Blog

Herzlichen Glückwunsch meine Lieben! Bitte sendet mir doch Eure Adressen unter mail-an-gartenbuddelei@gmx.de zu, dann kann ich Euch Eure Gewinne ganz bald zusenden!

Mittwoch, 25. Januar 2017

Waldbesucher im Garten...


Die seit längerem anhaltende Eiseskälte mit Temperaturen bis -8 Grad führt im Moment zu einem erstaunlichen Anstieg von hungrigen, gefiederten Freunden in unserem Garten.


Da ist immer mächtig was los. Etliche Amseln, Tauben, Spatzen, Meisen usw. streiten sich täglich wie die Kesselflicker ums Futter *lach*. Und wenn es so lange so kalt ist, dann lässt sich auch mein lieber Specht aus dem nahegelegenen Wald mal wieder bei mir blicken. Ich freue mich darüber immer sehr.

Ihr seht auf dem Foto, dass ich u. a. eine lange Futterkette vom Discounter (die mit dem L) für die Versorgung der Vögel aufgehängt habe, die immer SEHR gut besucht ist. Letztens las ich in einem Zeitungsartikel in unserer örtlichen Presse jedoch den Hinweis eines Herrn vom Naturschutzbund, dass diese ganzen Meisenknödel etc., die mit einem solchen Plastiknetz umgeben sind, GANZ gefährlich für die Vögel sind. Er meinte, sie würden dazu führen, dass sich die armen Tiere regelmäßig die Beine an den Netzen ausreißen, weil sie sich darin verfangen würden.
Mmmm. So weit, so gut. 

Nun habe ich eine Frage an Euch: Ich benutze diese Ketten seit Jahren - ich habe noch NIE ausgerisssene Beine an den Ketten hängen sehen. Auch ist mir in den ganzen Jahren noch kein  Vogel begegnet, der nur mit einem Bein zu uns gekommen wäre. Ich kann nicht leugnen, dass mich diese Geschichte ein klein wenig amüsiert hat. Vielleicht könnt Ihr mir ja von Euren Erfahrungen berichten - hattet Ihr schon mal Probleme mit diesen in Netzen angebotenen Meisenknödeln etc.?
Ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren, hatte aber den Eindruck, dass man manchmal auch ein wenig Fehler dort sucht, wo keine sind....

(Ich kann mich noch erinnern, dass eine nahe Angehörige damals große Sorgen hatte, dass unser Sohn (damals noch ein kleines Baby) eventuell von unserer damals noch anwesenden Katze zu Tode erstickt würde, weil sich Katzen ja immer gerne auf schlafende Babies legen. Diese Geschichte ist mir seitdem immer wieder zu Ohren gekommen - nur gelesen oder gehört habe ich von solchen tatsächlich stattgefundenen schrecklichen Dingen dann noch nie...)

Wer mag, kann übrigens gerne noch bis einschließlich zum 28.01.2017 an meiner Keimsprossenbox-Verlosung teilnehmen, es ist noch Platz in der Lostrommel. Wer möchte, hier geht's lang.....

Samstag, 21. Januar 2017

Sprossen selber züchten - gesund und natürlich (mit Verlosung)


Und? Wie steht es denn nun Ende Januar so mit Euren Neujahrs-Vorsätzen?
Was ist aus "Ich lebe gesünder" und "Ich mache jetzt regelmäßig Sport/Yoga/Autogenes Training (Liste bitte unendlich verlängern)" geworden?

Also ich achte inzwischen schon seit ca. 4 Monaten (also schon vor Neujahr *lach*) sehr auf eine gesunde und ausgeglichene Ernährung und fahre am besten mit der Methode "Iss einfach mal weniger". Meine Erfahrung zeigt nämlich, dass es oft schon ausreicht, wenn man nicht ständig zwischendurch irgendwas isst, sondern auf die drei Mahlzeiten am Tag achtet und dann auch nur so viel isst, bis man satt ist (ein wenig Sport schadet allerdings auch nicht ;-))

Dazu gehört eben auch, dass ich darauf achte, WAS ich esse. Ich vermeide derzeit allzu viele Kohlenhydrate (gerade abends) und versuche, viel Gemüse und Fisch auf den Speiseplan zu bringen.
Frische Salate gehören natürlich auch dazu ... gerne mit selbstgezogenen Sprossen ergänzt.

Ob auf dem Brot, zum Salat oder auch mal gedünstet als Gemüsebeilage - die kleinen Keimlinge sind eine leckere und sehr nährstoffreiche Ergänzung für jeden Speiseplan.


Und weil ich dachte, Ihr möchtet vielleicht auch mal ausprobieren, wie leicht die kleinen Vitaminbomben selber zu züchten sind, darf ich Euch heute etwas Tolles zeigen! Ich habe in den letzten Tagen die große Sprossenbox von Kiepenkerl ausprobieren dürfen - eine genial einfache Sache, mit der man bis zu drei unterschiedliche Sprossensorten gleichzeitig züchten kann, ohne dass man überall alte Schraubgläser herumstehen hat. Das geht natürlich auch - so macht es aber einfach mehr Spaß *lach*.


Die Sprossenbox besteht aus insgesamt vier Schalen und einem Deckel. In der unteren, geschlossenen Schale sammelt sich das ablaufende Wasser und in den oberen drei Schalen könnt Ihr schnell und unkompliziert Eure Lieblingssprossen heranzüchten. Und da gibt es wirklich eine unglaubliche Auswahl! Schaut doch mal hier, da könnt Ihr sehen, dass von Radies, Sonnenblumen, Kichererbsen und Brokkoli alles dabei ist, was das gesunde Gärtnerherz höherschlagen lässt. 


Natürlich gibt es auch eine kleinere Ausführung zum Züchten von frischer Kresse - die ist ja nun wirklich jedermann bekannt und wird gerne aufs Brot gegeben.


Ich habe mich ausführlich mit der großen Sprossenbox beschäftigt - die lässt sich supereinfach bedienen. Einfach circa eineinhalb Esslöffel Samen in jede der drei Schalen geben und diese dann 2 - 3 mal täglich mit frischem Wasser auffüllen. Das überflüssige Wasser läuft dann über den Überlauf ab und sammelt sich ganz unten in dem Wasserauffangbehälter.


Schon nach drei Tagen sehen die Samen so aus (Foto oben).



Bei mir waren die Sprossen nach 5 Tagen fertig und sahen zum Anbeißen aus. 
Gerade in der kalten Jahreszeit sind Sprossen die ideale Quelle für Vitamin C. Außerdem bieten die Baby-Pflänzchen Eisen, Zink, Kalium, Kalzium und Magnesium.


Bei uns gab es die Sprossen auf dem Quarkbrot, über dem Salat und auch als Smoothie.
Alle Keime haben einen jeweils typischen Geschmack. Radieschen-Sprossen haben eine ganz milde Schärfe, Linsen schmecken eher nussartig, Weizensprossen sind süßlich mild - die Liste lässt sich noch endlos erweitern.


Möchtet Ihr auch mal ausprobieren, wie leicht es ist, sich die gesunden Vitaminbomben selber zu züchten? Dann hinterlasst mir bis einschließlich zum 28.01.2017 einen Kommentar unter diesem Post. Ihr nehmt dann automatisch an meiner Sprossen-Verlosung teil.

Zu gewinnen gibt es einmal die große Sprossenbox mit insgesamt fünf Tüten Sprossen (2 x bunte Mischung, 1 x Brokkoli, 1 x Sonnenblumen, 1 x Radies) und für zwei weitere Gewinner noch jeweils ein Kresse-Anzucht-Set mit 2 Portionen Kressesamen von der Firma Kiepenkerl.

Die anonymen Leserinnen und Leser bitte ich, wenigstens ein Namenskürzel oder eine Email-Adresse zu hinterlassen, damit ich Euch auseinanderhalten kann.

Nun wünsche ich Euch ganz viel Glück und ein schönes, sonniges Winterwochenende!

Samstag, 14. Januar 2017

Ein Körbchen voller Sonnenstrahlen



Sehen die hübschen Winterlinge nicht wie wunderschöne kleine Sonnen aus? Ein kleines Körbchen voller Sonnenstrahlen sozusagen. Diese habe ich mir heute morgen gegönnt - nachdem ich ganz fleißig alles am Wertstoffhof abgeliefert hatte, was ich in den vergangenen Tagen aus Schränken und Schubladen aussortiert hatte.


 Nun sehe ich schon direkt Eure fragenden Blicke vor mir: Ist bei ihr etwa kein Winter? Liegt ihr Garten nicht unter 20 cm Neuschnee begraben? Ist es bei ihr nicht eisig kalt? Alle diese Fragen kann ich mit "Nein" beantworten! Leider - ich muss schon fast leider sagen, weil wir uns schon ein bisschen auf den Egon-Schnee gefreut hatten *lach*, - gab es für uns hier kein Fitzelchen Schnee, keine eisige Kälte und auch nur ein ganz bisschen Sturm. 


Wenn ich Euch aber so ein kleines Körbchen voller Sonnenstrahlen zeige - oder aber auch andere Frühlingsblüher wie in den vergangenen Tagen - dann könnt Ihr immer sicher sein, dass die Kleinen von mir stets fürsorglich vor Eis und Kälte geschützt werden, bei zu niedrigen Außentemperaturen näher an die Hauswand gerückt werden und unter einer schützenden Vliesdecke schlafen. Ich bin ja kein Unmensch *lach*.

Ich hoffe, bei Euch hat der Winter nicht allzu sehr zugeschlagen und wünsche Euch ein schönes, erholsames Wochenende!

Mittwoch, 11. Januar 2017

Zeit für Planungen...



Während draußen der Winter seine Muskeln spielen lässt und der Garten (manchmal) unter einer weißen Schneedecke ruht, ist der ideale Moment für den passionierten Hobbygärtner gekommen, um in Ruhe über die Gartenprojekte des kommenden Gartenjahres nachzudenken - ich LIEBE das! Gemütlich eingekuschelt in eine weiche Decke, dazu ein frischer Pfefferminztee und dann kann es auch schon los gehen! (Mein Mann beobachtet diese Momente immer etwas nervös, weiß er doch, dass dies die Geburtsstunde neuer Gartenunruhen ist *lach*)


Seit dem letzten Sommer habe ich mir natürlich immer wieder Notizen gemacht, was ich im nächsten Jahr anders/besser machen möchte - im Garten natürlich. Da fallen mir so einige Dinge ein - z. B. die Sitzbank, die im Laufe der letzten beiden Jahre immer mehr in einem Wust aus explodierenden Hortensienbüschen verschwunden ist *lach* - die arme Bank muss da dringend raus und einen exponierten Platz bekommen - so viel ist schon mal sicher. Im Hintergrund soll eine hübsche, kleine aufgeschichtete Steinmauer die etwas ansteigende Beetfläche absichern - so weit, so gut. Vor meinem geistigen Auge sieht das natürlich großartig aus.....


Während ich so meinen Gedankengängen nachhänge, mache ich mir gerne Notizen (Ihr wisst schon: In einem von diesen hübschen Heftchen/Blöcken, die wir immer und überall kaufen und dann nicht wissen, was wir damit eigentlich sollen... JETZT ist der richtige Moment, um dort seine Gartenwünsche für 2017 zu notieren!). Ihr seid natürlich wieder mit dabei, wenn dann das Projekt in die Tat umgesetzt wird...



Damit ich beim Planen aber nicht das Gefühl habe, nur "gesunden" Tee zu trinken, habe ich mir eine kleine süße Knabberei dazu gezaubert *lach*. Dazu einfach einige frische Pfefferminzblätter mit flüssiger Schokolade bestreichen, trocknen lassen und dann die selbstgemachten "After Eight" genießen (siehe Foto weiter oben). Sehr lecker und auch eine nette Idee für Teenachmittage mit der Freundin.

Wie weit seid Ihr denn mit Euren Gartenplanungen 2017?

Donnerstag, 5. Januar 2017

Immer im Januar...



Immer im Januar eines Jahres erlebe ich an mir das gleiche Schauspiel: Kaum ist die Weihnachtsdeko raus aus den Zimmern, schon wird aufgeräumt, entrümpelt, aussortiert und Klar-Schiff-gemacht, als ob es kein Morgen gäbe *lach*.


Irgendwie habe ich im Januar immer das dringende Bedürfnis nach neu und clean. Und während ich früher immer dachte, ich hätte einen Tick, weiß ich heute dank der großen Bloggergemeinschaft: Ich bin nicht allein! Und das beruhigt mich so was von... *lach*.


Glücklicherweise weiß ich aber auch, dass dieser Tick nicht lange anhalten wird, denn spätestens Mitte Februar bin ich schon wieder im Garten unterwegs - und dann ist es wenigstens im Haus aufgeräumt und die Schränke sauber. Da geht man doch mit einem viel beruhigteren Gewissen raus, oder?


Und weil ich gerade so schön im Aufräummodus bin, muss jetzt auch noch unser Schlafzimmer dran glauben. Neuer Anstrich, neue Deko - hach, ich freu mich. Obwohl mein Mann schon schimpft und  meint, das Zimmer würde immer kleiner, weil so viele Farbschichten auf den Wänden sind. Männer!

Der geneigte Leser wird sich an dieser Stelle sicher fragen, was mein Geschwafel mit den heutigen Bildern zu tun hat... nichts! Aber damit es im Garten nicht allzu "winterlich" aussieht, habe ich heute meine Schale neu bepflanzt und erfreue mich jetzt an dem hübschen Anblick. Manchmal kann es so einfach sein...