Hortensienträume

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Mit Gartenbuddelei auf Reisen...

Einblicke in die Niederländische Gartenkunst

Mein Gartenparadies

Aus meinem Herbstgarten

Mittwoch, 23. August 2017

Eigene Ernte: Feigen!


Eigentlich habe ich es ja nicht so mit dem Gemüse- und Obstanbau im eigenen Garten *lach*. Jedes Jahr wieder versuche ich mich zwar an Salat, Radieschen und Co., allerdings leider meistens mit mäßigem Erfolg.

ABER - und dieses "Aber" muss wirklich sein : Ich freue mich jedes Mal wie Bolle, wenn ich eine der fruchtigen, reifen und süßen Früchte meiner Feige ernten darf!


Vor einigen Jahren bekam ich einen Ableger dieser Feige von einer lieben Bekannten geschenkt. Zunächst hat die Feige mehrere Jahre in einem Kübel verbracht, weil wir so gar nicht wussten, wo wir sie im Garten hinpflanzen sollten - bei all dem Schatten. Außerdem war sie doch noch sehr klein und fühlte sich im Kübel offensichtlich pudelwohl.


Dann allerdings wurde die Pflanze immer größer und wir mussten uns dringend was einfallen lassen. Seit vergangenem Jahr "wohnt" sie jetzt an der Hausseite neben unserem Küchenfenster. Dort teilt sie sich den Platz derzeit mit einer Kletterrose, die schon seit Jahren nur sehr spärlich wächst und blüht.


Die Feige hat inzwischen richtig Fahrt aufgenommen und erfreut mich gerade im Sommer immer mit ihren wunderschönen, großen und außergewöhnlichen Blättern. In diesem Jahr haben wir auch so viele Früchte wie noch nie *freu*.


Sie sind sehr weich, süß und von einer wunderbaren Rotfärbung. Um welche Sorte es sich genau handelt, kann ich Euch leider gar nicht sagen. Aber eine eigene Feige im Garten ist schon eine wunderbare Sache - soviel ist sicher.


Habt Ihr auch schon Erfahrungen mit dem Feigenanbau im eigenen Garten gemacht?

Sonntag, 20. August 2017

Isole de Brissago


Ja, auch im Hause Gartenbuddelei wurde in diesen Sommerferien ein wenig geurlaubt.

Uns hat es in diesem Jahr an den Lago Maggiore nach Ascona gezogen, dort waren mein Mann und ich früher schon mal und wir haben uns damals dort sehr wohlgefühlt.

Diesmal waren wir zusammen mit unserem Sohn dort und freuten uns auf einige sonnige Tage am Lago mit Sonnenbaden am Pool und schönen Ausflügen rund um den See.

Seufz.

Leider hat es während unseres gesamten Aufenthaltes nur geschüttet.
Also: nicht geregnet, nein geschüttet.

Tja, und wer schon mal am Lago war, der weiß, bei Regen sieht es eher traurig aus. Wir haben uns trotzdem unsere Laune nicht verderben lassen und einige Ausflüge gemacht. Dazu zählte unter anderem der Besuch der "Isole de Brissago".


Von diesem Besuch möchte ich Euch heute erzählen - verzeiht mir also, wenn die Fotos nicht sooooo sonnig ausschauen, wie ich es mir gewünscht hätte *lach*. Zwischendurch hat es wenigstens mal nicht geregnet...


Die Brissago-Inseln (italienisch Isole di Brissago) liegen auf der Schweizer Seite des Lago Maggiore, etwa 3,5 km von Ascona entfernt.



San Pancrazio (auch Grande Isola genannt) ist die grössere der beiden Inseln und beherbergt einen botanischen Garten. Die kleinere Insel, Isolino, Isola Piccola oder Isola di Sant’Apollinare genannt, ist weitgehend naturbelassen. Wir waren auf der größeren Insel zu Besuch.



Auf der Insel Brissago herrscht insubrisches Klima, das heisst, es gibt viele Niederschläge (ha ha ha!), jedoch ebenso viele Sonnenstunden, und die Jahresmitteltemperatur ist mit rund 14 °C dementsprechend hoch. Damit hat die Insel mit Abstand das wärmste Klima der Schweiz. 


In der Folge gedeihen verschiedenste Palmen- und Pflanzenarten prächtig, die sonst nicht auf diesen Breitengraden vorkommen, außerdem gibt es keine Eistage auf den Inseln.


Die Inseln standen von 1885 bis 1927 im Besitz der deutsch-russischen Baronin Antoinette de Saint Léger, welche dort großes Haus hielt, einen botanischen Garten anlegen und einen Pavillon errichten ließ. Als sie 1927 durch gewagte Spekulationen wirtschaftlich am Ende war, verkaufte sie die Inseln an den deutsch-jüdischen Warenhausmillionär Max Emden.


Dieser ließ den Pavillon abreißen und eine neue Villa errichten, sowie eine Orangerie samt Hafen, welche alle bis heute bestehen. Nach seinem Tod im Jahre 1940 erbte sein nach Chile ausgewanderter Sohn die Inseln.


Er verkaufte sie 1949 an den Kanton Tessin, der die Inseln als botanischen Garten für die Öffentlichkeit zugänglich machte. Eigentümer der Inseln sind heute neben dem Kanton Tessin die Gemeinden Ascona, Brissago und Ronco sopra Ascona.


Der Besuch der Insel hat sich trotz des schlechten Wetters wirklich gelohnt,
die Insel ist in einem sehr gepflegten Zustand und man sieht, wieviel Mühe sich die Betreiber hier geben.


Auch für Kinder ist es hier aufregend: Es gibt eine Schatzsuche, bei der man viele Stationen suchen muss, so dass es auch für die kleinen Besucher nicht langweilig wird.


Natürlich hätten wir uns für diesen Besuch schöneres Wetter gewünscht, aber auch so hat die Insel ihren ganzen Charme verströmt und uns einen schönen Nachmittag beschert. 


Wenn Ihr also mal am Lago Maggiore seid, kann ich Euch einen Besuch der Isole de Brissago nur empfehlen!

Donnerstag, 17. August 2017

Wisst Ihr ....


... woran man merkt, dass der Herbst angekommen ist?

Wenn Ihr jeden Tag Besuch von ihm hier bekommt:


Und wenn er unermüdlich seine Schätze auf Eurem Rasen zerlegt, genüsslich die Nüsse herausschält und mit lautem Schnarren die Schale zerbeißt. Und wenn er danach die Hälfte seiner Beute irgendwo in Eurem Garten verbuddelt, ohne sich von Euch und Eurer Kamera stören zu lassen ... dann ist Herbst!

Freitag, 11. August 2017

Hortensien - ein Tipp


Nachdem ich Euch hier meine Hortensien in ihrer vollen Pracht gezeigt habe, kamen einige Rückfragen, ob ich vielleicht bestimmte Hortensiensorten empfehlen kann. Nun finde ich es immer etwas schwierig, Empfehlungen auszusprechen, denn jeder hat da ja auch einen eigenen Geschmack.

Grundsätzlich bin ich sehr gut mit den handelsüblichen Bauernhortensien zufrieden, Tellerhortensien finde ich ebenfalls einfach zauberhaft.

Aber eine Empfehlung möchte ich heute doch aussprechen, denn ich habe diese Hortensiensorte auf Herz und Nieren geprüft und für sehr gut befunden.

Die Rede ist von der Magical Hortensie. Magical-Hortensien sind wahre Zauberer in Sachen Farbe, denn die vielen Blüten wechseln pro Jahr drei- bis viermal ihre Farbe. Das sorgt für ein faszinierendes Schauspiel im Garten. Die „magische“ Bauernhortensie hat kräftige Zweige, die sie bei starken oder langen Regenschauern nicht so schnell hängen lässt. Die kräftigen Zweige sind mit robusten Blüten besetzt, die gut resistent gegen Regen sind und auch in der prallen Sonne lange wunderschön bleiben. Und nicht an letzter Stelle: sie blühen besonders lange, bis in den Spätherbst hinein!

Hier habe ich Euch schon mal sehr ausführlich über die Magical Hortensie berichtet, dort könnt Ihr auch alle angebotenen Farbverläufe sehen.

Ich habe in den letzten Wochen und Monaten zwei der Magical Hortensien bei mir zu Hause geprüft. Zum einen die Magical Hortensie für den Außenbereich:



Sie hat unglaublich feste und kleinteilige Blüten, die wunderschön anzusehen sind. Im Laufe der kommenden Wochen wird sie ihre Farbe noch mehrfach ändern, man sieht aber schon, dass sich die Blüten mehr ins grünliche verändern werden.


Die Blätter sind sehr stark und fest. Die Pflanze steht bei mir auf der Terrasse in der prallen Sonne und zeigt auch nach Wochen keine Anzeichen von Schwäche. Anhand der Blüten kann man ganz wunderbar erkennen, ob die Pflanze Wasser benötigt. Sie werden dann ein wenig weicher, man kann das schnell durch Anfassen erkennen.




Noch länger, also schon gut vier Monate, befindet sich die Magical Hortensie für den Wohnbereich bei mir. Ihr könnt sie hier sehen:


Diese Pflanze grenzt für mich beinahe an ein kleines Wunder, denn - glaubt es, oder nicht - bei Zimmerpflanzen beweise ich für gewöhnlich GAR KEIN gutes Händchen *lach*. Will sagen: ich kriege alles innerhalb weniger Tage kaputt, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist!


Und besonders Hortensien halten es bei mir gewöhnlich nicht lange aus. Deswegen war ich auch sehr skeptisch, als ich die Magical Hortensie bekam, denn der Züchter wirbt hier mit einer Blühdauer von mindestens 150 Tagen pro Jahr. Ha, da musste ich ja erstmal schmunzeln und dachte: Aber nicht bei mir!


Aber jetzt, nach mindestens vier Monaten, kann ich voll und ganz zustimmen und sagen: Diese Hortensie ist wirklich einmalig! Sie hat in all der Zeit noch nicht ein Blatt verloren, geschweige denn eine ihrer Blüten eingebüßt. Und das will bei mir wirklich schon was heißen!

Wenn Ihr also auf der Suche nach starken und wirklich haltbaren Hortensiensorten seid, die dazu noch mit spektakulären Farbverläufen aufwarten können, dann kann ich Euch wirklich ruhigen Gewissens die Magical Hortensie empfehlen.

Vielleicht hat ja der eine oder andere von Euch schon eine zu Hause und kann mir mal in den Kommentaren von seinen Erfahrungen berichten?

Dienstag, 8. August 2017

Es war wohl nur eine Frage der Zeit....


Tja, heute muss ich Euch leider von einem - für mich - nicht so heiteren Erlebnis berichten *seufz*.

Die starken und lang anhaltenden Regenfälle der letzten Wochen haben bei meinem Buchs dazu geführt, dass er nicht so richtig schnell und gut abtrocknen konnte - eine Einladung für den Buchsbaumpilz, um mal so richtig durchzustarten. Hier seht Ihr schon mal, wie sich der Pilz unter dem Neuaustrieb breitgemacht hat:



Das Ganze ging wirklich rasend schnell und innerhalb von zwei oder drei Tagen. Als ich mir die Misere dann näher angesehen habe, musste ich aber leider noch eine weitere, viel bittere Tatsache entdecken - den Buchsbaumzünsler!


Bislang waren wir ja zumindest von ihm verschont geblieben - in der Zwischenzeit hat er sich aber wohl in unserem gesamten Stadtgebiet ausgebreitet.  Bemerkt habe ich ihn eigentlich nur, weil an einigen Stellen im Buchsknoten so ungewöhnliche Fraßstellen und Gespinste zu sehen waren. Bislang hatte ich ja mit dem Zünsler noch keine Berührung, so dass ich nicht wusste, worauf genau zu achten ist.

Jetzt weiß ich es allerdings *seufz*. Die Raupen fressen die Blätter komplett weg und lassen nur einen dünnen Rand stehen - das Ganze sieht ein wenig gelockt und wie zerzaust aus.

Nur wenn man sehr genau hinschaut, kann man hier und dort die Raupen entdecken..



Und es sind auch nicht so viele, wie ich immer vermutet hatte. Ich brauchte schon eine gute Stunde, um hinten im Garten und im Vorgarten rund 40 Raupen zu finden. Die Viecher sind sehr scheu und ziehen sich sofort zurück, wenn sich ihnen eine Hand nähert. Tja, nun stand ich da mit meinem Problem und wusste auch nicht so recht, wie ich vorgehen sollte.

Schon vor einigen Wochen hatte ich mich sicherheitshalber mit einem chemischen Insektizid eingedeckt, da ich nämlich genau so eine Situation befürchtet hatte: Ich entdecke an einem Samstagabend die Raupen und habe nichts im Haus, um sie zu bekämpfen. Bis montags kann dann schon alles zu spät sein.


Auf Instagram habe ich schon kurz über den Zünslerbefall berichtet und da anhand Eurer Reaktionen gesehen, dass viele von Euch kein chemisches Spritzmittel gegen den Zünsler anwenden wollen, um nicht die Vögel und anderen Gartenbewohner zu gefährden. Dafür habe ich absolut vollstes Verständnis!

Ich glaube, wenn ich nicht den Buchsknoten hätte, hätte ich vielleicht zu diesem Zeitpunkt auch darüber nachgedacht, meinen kompletten Buchsbestand zu entsorgen. Wenn man allerdings so einen Knoten über viele Jahre versorgt und betreut hat, dann fällt es doch sehr schwer, sich von ihm zu trennen. Außerdem füttere ich ganzjährig die Vögel in meinem Garten und sie sind dort sehr zahlreich vertreten. Wenn ich auch nur einen kurzen Moment gehofft hätte, dass die vielen Vögel sich an den Raupen zu schaffen machen und diese fressen, hätte ich sie auch ganz beruhigt ihre Arbeit machen lassen. Aber ehrlich gesagt: Wenn sich die Vögel auf die Raupen stürzen würden, dann hätten wir das ganze leidige Zünslerproblem ja gar nicht.

Also habe ich zur Chemiekeule gegriffen *seufz*. Ich habe das Mittel Celaflor Schädlingsfrei Careo Konzentrat für Zierpflanzen verwendet und die Buchsbäume großzügig, also auch von innen, damit eingesprüht. Es hat aber schon einige Tage gedauert, bis ich merkte, dass die Raupen immer lethargischer wurden und zum Schluss von den Pflanzen fielen. Bis dahin habe ich etliche Stunden mit dem Absammeln der Raupen verbracht. Mal schauen, ob ich das Problem so in den Griff bekomme.

Da sich in den Pflanzen auch riesige Mengen an Kot befinden, habe ich meine Buchspflanzen zusätzlich mit unserem Laubsauger abgesaugt, um so wenigstens einen Teil davon loszuwerden.

Ihr seht also, die ganze Sache ist mit wirklich viel Aufwand verbunden und ich kann wirklich gut verstehen, wenn viele von Euch auf all das keine Lust haben.

Die nächsten Wochen werden zeigen, ob ich der ganzen Lage Herr werde. Denn ich muss ja zusätzlich auch noch den Buchsbaumpilz bekämpfen. Vielleicht habt Ihr ja Lust, mir in den Kommentaren zu berichten, ob Ihr auch schon vom Zünsler Besuch hattet und wie Ihr damit umgegangen seid.

Samstag, 5. August 2017

Von Bienchen und Blümchen


Heute möchte ich hier mal so richtig gute Laune verbreiten!
Gestern habe ich nämlich nur fünf Gehminuten von unserem Haus entfernt etwas entdeckt, das mir ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert hat - einfach wunderschön!



Wir leben ja am Waldrand und wenn man durch den Wald hindurchgeht, kommt man dahinter in das nächste Wohngebiet - und auch der Friedhof liegt dort sehr idyllisch.

Auf der einen Straßenseite gibt es schon immer eine riesige Rasenfläche, die sonst immer nur regelmäßig von den Mitarbeitern der Stadt gemäht wurde. In diesem Jahr ist allerdings alles anders!





Dieses Jahr ist dort auf einer riesigen Fläche von vielleicht 150/200 Metern x 4 Meter eine üppige Blumenwiese entstanden, die einen nur so staunen lässt....


Ich weiß leider nicht, wer sie dort angelegt hat, vermute aber mal unsere Gemeindeverwaltung dahinter, die wahrscheinlich den Bienchen etwas Gutes tun wollte. Und das ist ihnen wirklich gelungen - Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was auf der Blumenwiese so alles los ist!


Alles schwirrt und summt nur so vor lauter Bienen, Hummeln und Co.
Bei dieser üppigen Blumenpracht aber auch kein Wunder!


Ich habe das ganze Areal mal in Ruhe mit meiner Kamera umrundet, um alles für Euch im Bild festzuhalten. Kaum stand ich mit meiner Kamera neben den Blumen, kam auch schon ein direkter Anwohner und hat wohl geschaut, was ich da so treibe *lach*.


Die Anwohner scheinen auch großen Wert darauf zu legen, dass niemand diese Pracht zerstört oder sich dicke Sträuße für zu Hause bindet - und das finde ich auch richtig gut, oder was meint Ihr?


Ich finde, solche Projekte sollte es viel häufiger geben - was meint Ihr?

Diese kleine Aufmunterung konnte ich diese Woche auch echt gut gebrauchen, denn ansonsten haben sich in meinem Garten Dinge ereignet, die ich wirklich nicht lustig finde *seufz*. Aber davon beim nächsten Mal mehr ....


Für heute wollen wir uns einfach mal noch ein bisschen an dieser Farb- und Blütenpracht erfreuen.....
Ich wünsche Euch noch ein schönes Wochenende!

Freitag, 21. Juli 2017

Hortensien (und ein Fernsehtipp)


Wie versprochen gibt es heute mal einen kleinen Gartenrundgang. In diesen Tagen stehen meine vielen Hortensienbüsche in voller Blüte und geben sich so richtig Mühe, meinen Garten in einen Landhaustraum zu verwandeln.


Ich selbst hätte am wenigsten damit gerechnet, dass in diesem Sommer überhaupt Blüten an den Hortensien zu sehen sein werden.


Im zeitigen Frühjahr sahen die Büsche wirklich sehr vielversprechend aus - unzählige Blütenansätze waren zu sehen und auch das Blattwerk hatte sich schon toll entwickelt.


Und dann kamen - wie bei so vielen von Euch - die gefürchteten Spätfröste. 


Es war ein Bild des Jammers, das sich mir da morgens bot. Die Blütenansätze braun und kaputtgefroren, die Blätter hingen schlaff herunter und zeigten ebenfalls große Teile von Erfrierungen.


In den kommenden Tagen habe ich damals in unzähligen Stunden die schlimmsten Schäden mit den Fingern abgeknipst und dachte nicht im Traum daran, dass die Sträucher und vor allen Dingen die Blüten sich wohl überhaupt erholen würden.


Umso erstaunter bin ich, wie die Natur noch mal die Kurve gekriegt hat! Unzählige Blüten zeigen sich auf den Hortensien - und zwar auf allen Sorten gleich: auf den normalen Bauernhortensien, auf der Annabelle, auf den Rispenhortensien und den Tellerhortensien.


Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Blüten auf den Hortensien zu sehen wären, wenn die Spätfröste nicht über sie hergefallen wären...


Eine wundervolle Pracht ist es allemal und ich freue mich jedesmal bei meinem Gartenrundgang.


Einige wenige der Blüten schaffen es auch tatsächlich manchmal in meine Vasen, aber meistens bringe ich es nicht übers Herz, sie von den Sträuchern abzuschneiden *lach*.



Gerade am Weg, der am Haus vorbeiführt, haben sich die Hortensien so richtig breit gemacht. Ich habe Euch mal Fotos von oben aus unserem Schlafzimmerfenster gemacht, da kann man die Blütenfülle noch besser sehen:



Zum Schluss noch ein kleiner TV-Hinweis:

Ich bin gebeten worden, Euch auf eine neue Garten-Koch-Sendung hinzuweisen. Dies tue ich natürlich gerne. Wenn Ihr also gerne sehen möchtet, wie sich sechs Hobbygärtner aus unterschiedlichen Städten untereinander messen, dann ist die Sendung "Der grüne Gaumen" vielleicht das Richtige für Euch. 

Ab dem 24.07.2017 kann man immer montags um 21.00 Uhr im WDR-Fernsehen dabei sein, wenn jeweils ein Kandidat die Rolle des Gastgebers übernimmt und die anderen mit einem Drei-Gänge-Menü bekocht. Pro Gang muss jedes Gericht mit mindestens einer selbst angebauten Zutat aus dem eigenen Garten zubereitet werden.

Ihr dürft Euch übrigens schon gerne jetzt outen, wenn Ihr zu den sechs Kandidaten gehört *lach*!