Hortensienträume

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Mein Gartenparadies

Aus meinem Herbstgarten

Freitag, 30. Dezember 2016

Jahresrückblick 2016


In der Zeit "zwischen den Jahren" bietet sich ja sehr schön die Gelegenheit, das vergangene Jahr nochmal Revue passieren zu lassen. Deswegen heute für Euch mein
Gartenbuddelei-Jahresrückblick 2016!
Viel Spaß....


Der Januar war so, wie man sich einen richtigen Januar nun mal so vorstellt - kalt und winterlich. Und wir hatten sogar einige wenige Tage etwas Schnee, der den Garten wunderschön aussehen ließ - jede Menge Vögel waren wie immer zu Besuch und haben sich die Bäuche vollgeschlagen. Aber auch unsere Eichhörnchen waren regelmäßig zu Besuch, um ihre Futtervorräte aufzufüllen. Zeitweilig besuchten uns bis zu drei dieser putzigen Kerlchen gleichzeitig. Die ersten Winterlinge und Schneeglöckchen versüßten mir den kalten Januar natürlich auch.

Der Januar ist bei uns auch immer die Zeit der Urlaubsvorbereitungen für den kommenden Sommer. Dieses Jahr sollte uns unsere Reise in den Süden Deutschlands führen - Bodensee, Zugspitze usw. Da galt es jede Menge vorzubereiten und Hotels zu buchen.


Im Februar überkommt mich immer schon eine große Gartensehnsucht. Ich kann mich dann immer schon kaum zurückhalten und würde am liebsten draußen alles aufräumen und für den kommenden Frühling vorbereiten - was ich auch gegen Ende des Monats regelmäßig tue *lach*. Irgendwann ist ja auch mal genug im Haus herumgelungert und Schränke aufgeräumt, oder nicht?

Apropos Schränke aufräumen: Wir haben diesen Monat auch noch dazu benutzt, um das Zimmer unseres Sohnes komplett zu entrümpeln und abzubauen. Mit 12 Jahren will man wohl nicht mehr in einem "Kinderzimmer" schlafen - da musss schon ein "Jugendzimmer" her. Es gab also viel zu tun und zu organisieren.


Der März begann mit einem wunderschönen Event für mich. Gemeinsam mit meiner besten Freundin reiste ich nach Gunzenhausen, um als Mitglied der Leserjury von Mein schöner Garten einen riesigen Berg Gartenbücher zu durchforsten und das beste Buch zusammen mit meinen beiden Mitstreitern zu küren. Eine tolle Erfahrung, die ich wirklich nicht missen möchte.

Im Garten erwachte langsam wieder das Leben und mich konnte nichts mehr davon abhalten, die ersten Gartencenter unsicher zu machen und mich mit vielen Frühlingsblühern einzudecken.



Im April durfte ich auch schon der nächsten Einladung folgen und fuhr zusammen mit meiner Mutter nach Heilbronn, um dort beim Pflanzencenter Kölle bei der Suche nach der GardenQueen behilflich zu sein. Ein aufregendes Erlebnis, wenn ich mir auch schöneres Wetter gewünscht hätte, um zusammen mit anderen Gartenbloggern unseren kleinen Traumgarten anzulegen. Bei strömendem Regen und kalten Temperaturen mussten wir wirklich alles geben *lach*.




Im Mai sah es im Garten endlich wieder grün und frisch aus - passend zu meinem Geburtstag, den wir dieses Jahr tatsächlich schon draußen feiern konnten. Meine Kästen und Kübel waren wieder mit den schönsten Sommerblumen bestückt und auch Salate, Radieschen und Kräuter gab es diesmal zu bestaunen. Lediglich die Zahn-OP, die ich in diesem Monat noch hinter mich zu bringen hatte, hinterließ einen kleinen Wehrmutstropfen. Gegen Ende des Monats war aber auch das schon wieder vergessen und ich konnte fröhlich aufbrechen, um mit meiner besten Freundin ein herrliches Mädels-Wochenende bei strahlendem Sonnenschein in Lüneburg zu verbringen.



Dieses Jahr hat mir der Juni in meinem Garten besonders gut gefallen - das lag vor allen Dingen an den vielen, vielen Fingerhüten, die sich ausgebreitet hatten und ein so herrlich nostalgisches und romantisches Ambiente in den Garten brachten. Und wenn ich auch anfangs noch dachte, mein Knotengarten hätte buchspilztechnisch das Zeitliche gesegnet, so war ich doch positiv überrascht, wie schön er wieder aussah, nachdem ich ihn gestutzt hatte.



Der Juli stand in diesem Jahr unter dem Motto "Reisende soll man nicht aufhalten" *lach*. Wir haben einen wunderschönen Urlaub verbracht, der uns nicht nur auf die Zugspitze und auf die Insel Mainau führte, sondern auch noch zum Schloss Neuschwanstein und zu einigen anderen wunderbaren Orten. Innerhalb einer Woche waren wir in drei tollen Hotels untergebracht und haben viele schöne Dinge erlebt - eine wunderbare Zeit, an die wir sicher noch lange denken werden.


Im August war dann auch endlich die Zeit der Feigenernte. Wir haben vor ca. drei Jahren einen kleinen Ableger bekommen, der sich inzwischen wirklich gut entwickelt hat und uns in jedem Jahr mit köstlichen Früchten versorgt - in diesem Jahr waren es schon rund 15 Früchte! Zusammen mit meinem Mann fand sich dann auch endlich Zeit, um bei hochsommerlichen Temperaturen unser neues Miniteichbecken einzubuddeln, das uns seitdem direkt an unserer Terrasse erfreut.

Im August stand aber auch das 1. Gartenbloggertreffen bei Volmary in Münster auf dem Programm - ein rundum gelungener Tag mit vielen lieben Gleichgesinnten und tollen neuen Erfahrungen.



Im September merkte man dem Garten schon deutlich an, dass er den Zenit überschritten hatte. Unser Kirschbaum ließ die ersten Blätter fallen und unsere Felsenbirne stand zu diesem Zeitpunkt sogar schon völlig ohne Blätter da. Leider leidet sie seit Jahren unter einer Pilzinfektion und verliert spätestens Anfang September alle Blätter. Das ist umso ärgerlicher, weil dadurch auch ihre sonst so wunderschöne Blattfärbung im Herbst komplett ausfällt. Mal schauen, ob es sich dieser Pilzbefall im Laufe der Jahre von selbst gibt... vielleicht hat jemand einen Tipp für mich?



Die Zeit der Blumenzwiebeln brach im Oktober an - viele neue Zwiebeln haben ihren Weg in den Gartenboden gefunden. Allerdings wieder nicht so viele, wie ich es gerne hätte *lach*. Jedes Frühjahr wieder bestaune ich in den Gartenzeitungen wieder die prachtvollen Frühlingsgärten, die mit tausenden von Tulpen und Narzissen aufwarten. Vielleicht kommt es ja doch irgendwann dazu - vielleicht, wenn ich in Rente gegangen bin....

Ansonsten ließ die warme Herbstsonne den Garten nochmals in all seiner Pracht leuchten und machte zusammen mit Kürbissen und Co. den Abschied von diesem Gartenjahr etwas leichter.





Die ersten Fröste zogen durch den Garten - und man merkte schnell, dass das Jahr sich dem Ende neigt. Der November ließ mich mächtig staunen, als ich morgens beim Müll raus bringen den Supermond entdeckte - ein wahrhaft besonderer Anblick! Ansonsten wurden die ersten Weihnachtsvorbereitungen getroffen - war doch der 1. Advent schon Ende November und da musste natürlich auch die Weihnachtsdeko früh fertig sein.


Der Dezember war in diesem Jahr voller weihnachtlicher Momente - Plätzchen wurden gebacken, Geschenke verpackt, letzte Vorbereitungen getroffen und der Weihnachtsbaum hereingeholt. Alles hätte wunderschön sein können, wenn nicht noch kurz vor Weihnachten ein wichtiger Mensch von uns gegangen wäre - meine Oma starb im Alter von 91 Jahren und ließ uns kurz vor Weihnachten noch einmal zusammenkommen, um sie auf ihrem letzten Weg zu begleiten.

Im Garten konnte man trotz Wind und Kälte die schönsten Anblicke entdecken -  und das lässt uns doch alle hoffen, dass das kommende Gartenjahr wieder ganz hinreißend werden wird, oder?

***

Für mich war das Jahr 2016 ein Jahr voller aufregender Erlebnisse und vieler neuer Erfahrungen. Ich freue mich, dass Ihr mich wieder so zahlreich bei meinen Erlebnissen rund um meinen Garten begleitet habt und mir mit Euren wundervollen Kommentaren immer wieder gezeigt habt, dass das Bloggen noch nicht zum alten Eisen gehört!

Ich wünsche Euch ein guten Rutsch und für das kommende Jahr viel Gesundheit, Frieden und Freude!

Ich hoffe, wir werden auch in 2017 wieder viele tolle Sachen zusammen erleben - für die ersten Monate liegen hier jedenfalls schon ganz wundervolle Einladungen, von denen ich Euch dann berichten werde!

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Randale...


Schwupps, schon sind die Weihnachtstage auch schon wieder vorbei! Ich hoffe, Ihr hattet alle eine schöne Zeit mit Euren Familien und habt die Feiertage genossen.

Ich bin ja eigentlich ein großer Freund von Insektenhotels - nein, ehrlich! Die Vorstellung, den kleinen Insektchen eine Hilfe anzubieten finde ich schön. Und wenn ich dann sehe, dass eine Röhre nach der anderen mit kleinen Deckeln verschlossen ist - dann habe ich so ein richtig gutes Gefühl. Kennt Ihr das *lach*?

Dieses gute Gefühl hält allerdings nur so lange an, bis ich beim Blick aus dem Fenster feststelle, dass sich Meisen & Co. an meinem Insektenhotel ausgiebig bedienen wie an einem guten Frühstücksbuffet im Fünf-Sterne-Hotel. Da wird sich an der Vorderfront festgekrallt und mit kräftigen Schnäbelhieben die feinen Deckelchen entfernt, um die Leckereien dahinter zu erreichen.

Und wenn dann alles abgeräumt ist - dann wird sich beschwert und schlussendlich sogar randaliert! Glaubt Ihr nicht? Ist aber so! Schaut mal:


Seht Ihr das Fach rechts neben dem Schmetterlingsunterschlupf in der Mitte? Da saßen mal dichtgedrängt kleine Röhren, schön gefüllt und mit Deckelchen versehen. Und jetzt?


Von unzufriedenen Hotelgästen radikal rausgerissen, brutal randaliert - glaubt man so was? Die Vögel von heute sind auch nicht mehr das, was sie mal waren..... tststs.

Und weil die Tage zwischen den Tagen sowieso schon ein wenig melancholisch sind, erzähle ich Euch heute auch noch, was damals aus dem Zaunkönignest geworden ist, das sich unglaublicherweise in diesem wirklich winzig kleinen Loch befand, das eigentlich für Schmetterlinge gedacht ist... erinnert Ihr Euch noch? Hier habe ich davon berichtet. Damals hatte sich tatsächlich ein Zaunkönigpärchen da drinnen liebevoll ein kleines Nestchen gebaut - unfassbar für mich, denn der Eingang ist wirklich seeehr schmal und ich fragte mich schon, wie sich die arme Frau Zaunkönigin da wohl immer reinquetschen muss.

Einige Tage habe ich damals fröhlich beobachtet, wie Herr Zaunkönig immer wieder mit Futter zu seiner Frau flog und sie umsorgte. Eines Morgens dann kam aber der Schock: Das Moos aus dem kleinen Nestchen hing halb heraus - es sah irgendwie seltsam aus. Und deswegen bin ich vorsichtig herangetreten, um nach dem Rechten zu sehen. Tja, und da lagen sie - vier winzig kleine Eierchen, ganz allein, ohne Mama und Papa Zaunkönig. Meine Vermutung ist, dass sich vielleicht ein Eichhörnchen an dem Loch zu schaffen gemacht hat und Frau Zaunkönigin von ihrem Nestchen gerupft hat - ist das nicht traurig? Unten auf dem Boden sah man noch einige Federchen liegen....

Tja, so brutal kann die Natur manchmal sein. Ich hoffe sehr, dass sich der arme Zaunkönigvater von seinem Verlust erholt hat. Die Eierchen liegen übrigens immer noch drin...

So, nun aber genug von diesen Traurigkeiten - ich habe Euch fürs nächste Mal noch einen kleinen Jahresrückblick vorbereitet. Habt Ihr Lust? Dann freue ich mich, wenn Ihr in den nächsten Tagen wieder vorbeischaut....

Samstag, 24. Dezember 2016

Fröhliche Weihnachten!




Dienstag, 20. Dezember 2016

Es tut sich was...

Im Garten herrscht verdiente Winterruhe - bei den meisten Pflanzen zumindest.
Aber es gibt ja immer einige Emsige, die trotz Eis und Kälte fleißig sind und sich schon mal auf den Weg machen, um uns im zeitigen Januar mit ihren hübschen, glockenartigen Blüten zu verzaubern - meine Christrosen (Helleborus) sind da ganz vorne dabei...


Wenn man mit offenen Augen durch den Garten schlendert, sieht man schon hier und da die ersten Vorboten durch die Erde blitzen. Aber nicht nur die Christrosen lassen ihre ersten Blütenansätze blicken, viele Schneeglöckchenspitzen kommen auch schon durchs dunkle Braun.


Sicherlich möchtet Ihr endlich wissen, wer denn der/die Glückliche meiner letzten Gartenbuchverlosung ist?
Gewonnen hat das Buch "Wo das Glück wächst" die liebe Regina mit diesem Kommentar:

Liebe Anja,
genau dieses Buch habe ich mir letzte Woche mit Begeisterung angeschaut. Du hast es wunderbar vorgestellt! Da es nun ganz oben auf meiner Wunschliste steht, nehme ich natürlich seeehr gerne an Deiner Verlosung teil.
Ich wünsche Dir einen gemütlichen Adventsabend und sende Dir herzliche Grüßle.
Regina



Liebe Regina, herzlichen Glückwunsch zu Deinem Gewinn! Sende mir doch bitte unter mail-an-gartenbuddelei@gmx.de Deine Adresse, damit sich der Gewinn zu Dir auf den Weg machen kann.

Und alle anderen: Bitte nicht traurig sein, Anfang Januar gibt es wieder etwas ganz Tolles zu gewinnen!

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Auch im Vergehen noch schön ...





Manchmal überrascht mich mein Garten immer noch mit wunderbaren Kleinigkeiten, die man erst auf den zweiten Blick entdeckt. Während an meinen Hortensienbüschen - von denen ich wahrlich massenhaft besitze - im Moment nur noch braune Blütenleichen zu sehen sind, überraschte mich gestern ein Busch mit wunderschönen pinken Restblüten.


Ist das nicht ein traumhafter Anblick in dieser trüben Jahreszeit?

Wer mag, kann übrigens gerne noch bis einschließlich 17.12.2016 an meiner aktuellen Buchverlosung teilnehmen - hier geht's lang.

Sonntag, 11. Dezember 2016

Wo das Glück wächst - Eine Buchvorstellung mit Verlosung

Nachdem es bei uns zwei Tage lang eine Großstörung gegeben hat und wir von Internet und Telefon abgeschnitten waren (oh Graus, ich sage Euch...), freue ich mich heute umso mehr, dass ich Euch kurz vor Weihnachten noch das neueste Gartenbuch aus dem Busse-Seewald-Verlag  "Wo das Glück wächst" vorstellen darf.

Die Autorin Susanne Oswald hat sich auf die Suche nach dem Glück gemacht - wie sieht es aus, wie fühlt es sich an? Hätte sie uns gleich gefragt, hätten wir ihr direkt sagen können, dass das Glück in unseren Gärten liegt, oder *lach*? Aber zum Glück (Achtung, Wortspiel) ist sie ja von selber darauf gekommen und hat sich bei den unterschiedlichsten Gartenbesitzern auf die Suche nach deren persönlichem Garten-Glücks-Rezept gemacht.


Auf ihrer Suche hat sie Natur- und Exotengärten, Künstlerquartiere, Hanggärten, Patengärten und Englische Gärten unter die Lupe genommen und sich viel Zeit für ausführliche Interviews mit den Besitzern genommen. Dort erfährt sie viel über deren Lieblingspflanzen, persönliche Gartentipps und entlockt auch so einige Kochrezepte.



Dabei besucht sie zusammen mit ihrem Mops Töps nicht nur private, sondern auch prominente Gartenbesitzer wie die Fernsehköche Johann Lafer, Martina Meuth und Bernd  "Moritz" Neuner-Duttenhofer  sowie den Modedesigner Harald Glööckler.


In sehr ausführlichen Interviews lässt sie sich von den Entstehungsgeschichten der Gärten berichten, fragt nach Glücksmomenten beim Gärtnern und lässt sich Gartenschätze zeigen. Heraus kommen dabei sehr persönliche Gartengeschichten, die zeigen, dass jeder Jeck (also Gärtner) anders ist. Jeder hat sein ganz persönliches Gartenglück in sich.


Bei einigen der Gartenbesuche wurde Susanne Oswald übrigens von einem Team des SWR begleitet, das eine gleichnamige Sendung zum Buch drehte. Wenn Ihr mögt, findet Ihr den Beitrag hier.



Es ist schon interessant mal hinter die Kulissen der Gartenparadiese von Menschen zu schauen, die einem aus dem Fernsehen schon so vertraut erscheinen. Da öffnen sich ganz neue Perspektiven und man ahnt, dass eigentlich jeder von uns ein kleines Stückchen Gartenglück in sich trägt.


Auf dem Bild unten seht Ihr übrigens das neue Zuhause von Modedesigner Harald Glööckler. Nach einigen turbulenten Jahren in Berlin hat es ihn vor kurzem zurück in die Natur gezogen und er hat sich dieses wunderschöne Haus ausgesucht und mit einem - wie nicht anders zu erwarten - pompöösen Garten ausgestattet.



Und wenn er auch nicht selber darin gärtnerisch tätig wird, so hat er doch jedes Detail in diesem Garten selber geplant und sich viele Gedanken darüber gemacht. Natürlich sind manche Dinge eher gewöhnungsbedürftig, denn wenn es ihm nicht blumig genug zugeht, hilft er gerne auch mal mit Kunstblumen nach *lach*. Aber: Ich hatte nichts anderes erwartet und muss sagen, dass mir sein Garten in dieser illustren Runde mit am besten gefallen hat.


Die Auswahl der ansonsten vorgestellten Gärten richtet sich meiner Meinung nach eher an die Liebhaber natürlicher Gärten, die ein wenig Wildwuchs lieben und auch ansonsten ganz entspannt an die Gartenarbeit herangehen. Ein schöner Bildband für ruhige Winternachmittage also, wenn dem Buch auch ein bisschen weniger "Glückssuche" gut getan hätte und die Autorin doch sehr viele persönliche Anmerkungen in die Interviews eingefügt hat. 


Nun freue ich mich aber, dass ich ein Exemplar von "Wo das Glück wächst" unter meinen Leserinnen und Lesern verlosen darf. Dafür müsst Ihr nur bis einschließlich zum 17.12.2016 einen Kommentar unter diesem Post hinterlassen - und schon seid Ihr bei der Verlosung dabei.

Die anonymen LeserInnen bitte ich, einen Namen/Namenskürzel oder eine Emailadresse anzugeben. Nun heißt es für mich nur noch Daumen drücken und Euch noch einen schönen 3. Adventssonntag wünschen!


Donnerstag, 8. Dezember 2016

Ein natürliches Kleid


Ich finde, es muss nicht immer und überall aufgeräumt aussehen in einem Garten. Manchmal sind es die kleinen Unzulänglichkeiten, die einen charmanten und ländlichen Eindruck hinterlassen und das Gärtnerherz aufseufzen lassen.


Dieses alte Wagenrad lehnt schon einige Jahre an meinem Staketenzaun und ist inzwischen von einer wunderschönen Moospatina überzogen - besser als die Natur kann man gar nicht dekorieren, was meint Ihr?


Ich wünsche Euch noch einen kuscheligen Abend - hier leuchten schon die Außenlichterketten und es beginnt zu dämmern.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Viburnum


Ein kurzer Besuch im eigenen grünen Reich lohnt sich immer ... auch mitten im Winter!


Auch wenn man denkt, die Natur schläft tief und fest, so kann man doch hier und dort erkennen, dass nicht alle Pflanzen ruhen und sich aufs kommende Frühjahr vorbereiten. Mein Schneeball (Viburnum) steht schon in den Startlöchern. Er zeigt bald seine wunderschönen rosa Blüten und betört mit einem unglaublichen Duft.


Schon ein kleines Zweiglein mit Blüten beduftet Euer ganzes Wohnzimmer! Probiert es einfach mal aus, wenn Ihr auch so eine Winter-Schönheit Eurer Eigen nennt....

Sonntag, 4. Dezember 2016

Kriechender Günsel - ein farbenprächtiges Genie

Heute, am 2. Advent, strahlt die Sonne hier nur so von einem stahlblauen Himmel ... wie wunderbar das doch gerade im Winter ist, wenn man ein wenig Sonne tanken kann.


Während es ansonsten ziemlich trist im Garten aussieht, gibt es doch noch hier und da einige Lichtblicke, oder zumindest Farbkleckse. Der kriechende Günsel (Ajuga reptans) macht auch mitten im Winter und bei ansonsten frostigen Temperaturen eine gute Figur.


Er sorgt auch inmitten von braunen, getrockneten Blättern, matschigem Erdboden und kahlen Ästen dafür, dass mir bei meinem morgendlichen Vogel-Versorgungsgang ein Lächeln übers Gesicht huscht....


Ich wünsche Euch noch einen wundervollen 2. Advent - vielleicht mit einem sonnigen Winterspaziergang?

Freitag, 2. Dezember 2016

Das Buffet ist ... äh ... geschlossen


Tja, was sagt man denn dazu?


Da ist für die hungrigen Vögelchen wohl nix mehr zu holen *lach*.
Habt Ihr so was schon mal gesehen?
Ach egal, ich habe so viele Futterstationen im Garten - da kommt es auf diese nicht unbedingt an. Ich lasse das mal noch ein wenig wachsen, vielleicht kann ich ja später noch Zöpfe draus flechten *lach*.

Ich wünsche Euch einen ruhigen Freitagabend!