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Aus meinem Herbstgarten

Samstag, 28. Mai 2016

Hübsch UND bequem im Garten - und eine Verlosung

Ich möchte es mal so sagen: Normalerweise sehe ich immer ziemlich schlunzig aus, wenn ich im Garten arbeite :-), denn ich werfe mir einfach einen dicken, alten Fleecepulli meines Mannes über, ziehe ein paar Gummilatschen vom Discounter an und dann geht es auch schon los - schön ist ehrlich gesagt anders *lach*.

Dabei sehe ich mich in meinen Gedanken eigentlich immer in einem schwingenden Sommerkleid mit großem Strohhut und einem Henkelkörbchen über dem Arm durch meinen Garten schweben - hier und dort eine hübsche Rosenblüte abschneidend und mit einem seeligen Lächeln auf dem Gesicht. Ihr könnt es direkt vor Euch sehen, oder?

Teddy Fleece Jacke Classic Pink/Gartenwerkzeugtasche Classic
Nun muss Gartenkleidung aber natürlich vor allen Dingen praktisch sein - und so ein schwingendes Kleidchen ist eben nicht praktisch, sondern nur schön. Was spricht aber dagegen, schöne, weibliche Mode für den Garten anzubieten, die zudem noch praktisch ist? Das hat sich im Jahr 2007  auch Petra Maison aus Schweden gefragt und sich mit einer phantastischen Gartenbekleidungskollektion für Frauen auf den Markt getraut - Ihr kennt die Firma inzwischen sicher alle aus den gängigen Gartenzeitschriften - die Rede ist von "Garden Girl".

rechts: Jätehandschuhe Chelsea

Funktionelle Kleidungsstücke mit einer Vielzahl an Taschen, die so ausgelegt sind, dass sie alle Geräte, die man vielleicht im Garten benötigt, aufnehmen können, sogar das Handy. Wer sich nun aber ausgebeulte Arbeiterhosen in schickem Schwarz oder schlammigem Braun vorstellt, liegt ganz falsch. Wir sprechen hier von zarten Rosenranken auf softem Pastell, von wunderschönen Gartenballerinas, die einen nicht so aussehen lassen, als hätte man Klumpfüße *lach*.


Im Laufe der Jahre hat sich das Label "Garden Girl" von einem kleinen Familienunternehmen zu einem weltweit expandierenden Großunternehmen entwickelt. Was anfangs noch mit einigen Hosen begonnen hat, ist inzwischen auf eine umfassende Kleidungs- und Accessoire-Kollektion herangewachsen. Da gibt es pastellige Regenschirme, rosafarbene Gartengeräte, stylische Wickeljacken, zarte Gartenhandschuhe, rosenberankte Werkzeugtaschen, liebliche Regenponchos - ach, ich könnte noch ewig so weiterschwärmen....


Ich darf Euch heute mein persönliches Lieblingsteil aus der Garden Girl Kollektion vorstellen - tada: die Teddy Fleece Jacke Classic Pink (ich habe mich halt so an Fleece gewöhnt - Ihr versteht *lach*). Und weil mir die kuschelige Gartenjacke so gut gefällt, könnt Ihr heute auch mal die Frau Gartenbuddelei leibhaftig im Bild sehen - kommt ja auch nicht so oft vor. Es gibt nur leider ein Problem mit der Jacke - man will sie gar nicht mehr ausziehen, wenn man mit der Gartenarbeit fertig ist *kicher*.


Die Auswahl ist mir übrigens wirklich schwer gefallen - meine Sinne waren beim Anblick all dieser pastelligen Schönheiten ziemlich benebelt vor lauter Glückseligkeit. Ich habe Euch mal noch einige weitere Schönheiten aus der aktuellen Kollektion herausgesucht - alles Teile, die mein Herz höher schlagen lassen.



Gartenkleid ClassicWickel Fleece Jacke Classic


WrapskirtRosenhandschuhe Classic/Fresh




Hängselbyxa ClassicGartenschuhe Ballerina Classic





Und ich darf Euch verraten - auch die Gartenballerinas sind schon auf dem Weg zu mir *lach* - die bollerigen Gartenpuschen vom Discounter passen jetzt einfach nicht mehr zur Jacke - Ihr versteht das doch sicherlich?


Nun will ich Euch aber nicht nur den Mund wässrig machen. Ihr wisst ja, dass ich immer auch an meine lieben, treuen Leserinnen und Leser denke und deswegen freue ich mich umso mehr, dass ich heute die wunderschöne Gartenwerkzeugtasche Classic unter Euch verlosen darf, die Ihr u. a. auf dem letzten Foto sehen könnt (allerdings ohne Inhalt - die Hortensie bleibt hier ;-)). Was Ihr dafür tun müsst? Hinterlasst mir einfach bis einschließlich zum 05.06.2016 einen Kommentar unter diesem Post und schon seid Ihr bei der Verlosung dabei. Die anonymen Leser unter Euch bitte ich, wenigstens einen Namen oder ein Kürzel mit anzugeben, damit ich Euch auseinander halten kann.


Eins ist jedenfalls ganz klar: Wenn ich das nächste Mal nach meinen Wünschen für Weihnachten, zum Geburtstag oder Hochzeitstag gefragt werde, werde ich nicht mehr mit einem Schulterzucken antworten, sondern ganz geschmeidig den Garden Girl Katalog hervorholen und mir noch einige weitere Schönheiten daraus schenken lassen - ich fürchte, meinem Mann schwant schon Böses...


Eins ist mir übrigens nach dem Fotoshooting für den heutigen Beitrag ganz klar geworden - als Model wäre ich eine völlige Niete! Immerhin hatte ich einen lustigen Nachmittag mit meiner Freundin (Dank Dir, meine Liebe), die mir freundlicherweise behilflich war. Wir haben sage und schreibe 800 (!) Fotos gemacht, um diese wenigen vorzeigbaren Bildchen für Euch zu erschaffen - und dank eines guten Bildbearbeitungsprogrammes lassen sie sich sogar einigermaßen gut ansehen *lach*.


So, nun aber ab in den Lostopf, damit Ihr auch ganz bald mit der Werkzeugtasche durch Euren Garten "schweben" könnt....

Teddy Fleecejacke pink

Dienstag, 24. Mai 2016

Mooskranz mit Glockenblumen - und Gewinnerin

Zu meinem Geburtstag habe ich von meiner lieben Freundin einen wunderschönen großen Teller aus Cortenstahl bekommen - passend zu unserer Terrassenumrandung. Ich habe ihn mit einem Mooskranz bestückt und in die Mitte eine Glockenblume plaziert. Ein wenig passendes Schleifenband dazu und schon ist ein netter Hingucker entstanden.


Die Glockenblumen halten sich bei mir immer sehr lange - vor allen Dingen in den Ritzen im Sitzplatz unter dem Kirschbaum. Da muss ich jedes Jahr wieder regulierend eingreifen, weil es sonst überhand nimmt mit der ganzen Glockenblumelei *lach*.


Euch interessiert sicher brennend, wer denn nun das schöne Gartenfotobuch gewonnen hat, oder?

Freuen darf sich die liebe Monika, die mit diesem Kommentar gewonnen hat:

Liebe Anja,
ich freu mich sehr über deinen neuen Post und muss noch einmal in Ruhe wieder kommen um ganz gut lesen zu können,
gerade habe ich leider zu viel to do im Kopf, aber ich freue mich darauf ihn bald ganz aufnehmen zu können.
Gerne würde ich mit in deine *Loskiste* hüpfen und vielleicht habe ich ja auch ein wenig Glück.....
Ganz wunderbar, dass du das Buch vorstellt, ein Interview führst und Teil gibst und zur Krönung noch die Verlosung
startest, DANKESCHÖN!!!!!
Ganz liebe Grüße lasse ich hier für dich,
die monika*


Liebe Monika, bitte schicke mir doch unter gartenliesel@gmx.net Deine Adresse zu und Deinen zukünftigen brillanten Gartenfotos steht nichts mehr im Wege ;-)...


Im Hintergrund laufen übrigens Vorbereitungen für weitere tolle Verlosungen - also bitte nicht den Kopf hängen lassen, wenn es diesmal nicht geklappt hat :-)!

Hoffentlich meint es der liebe Wettergott am kommenden langen Wochenende etwas besser als bisher mit uns - bei diesen eisigen Temperaturen schickt man ja keine Gärtnerin vor die Tür....

Sonntag, 22. Mai 2016

Wippende Ballettröckchen...


Ach, ich liebe es einfach, wenn die Akeleien ganz ungehemmt durch meinen Garten stromern und sich hier und da niederlassen - wo es ihnen gefällt. Jedes Jahr wieder überraschen sie mich mit ihren pastelligen Farben und ihren wippenden Röckchen.


Ihre kleinen hübschen Gesichtchen, die so verschämt nach unten schauen sind immer wieder ein Genuss.


Manchmal helfe ich ihnen auch auf die Sprünge und verteile ihre Samen großzügig im ganzen Garten - mal schauen, wo sie im nächsten Frühjahr eine neue Heimat gefunden haben? Genauso mache ich es übrigens mit den Samen der Fingerhüte - und in diesem Jahr verspreche ich Euch eine noch nie da gewesene Fingerhut-Schwemme in der Gartenbuddelei *lach*. Es dauert nicht mehr lange....

Noch bis einschließlich zum 23.05.2016 könnt Ihr übrigens noch hier an meiner aktuellen Buchverlosung teilnehmen....

Freitag, 20. Mai 2016

Romantische Sommerblumen...

Heute nur ein kurzer Sommergruß - passend dazu gibt es tuffige Pelargonien in zartem weiß-rosé und zauberhafte kleine Petunien - eine unschlagbare Mischung für alle, die es romantisch mögen.


Gerade wenn diese zarten Geschöpfe nicht im größten Pflanzgefäß ever stehen (so wie hier bei mir) ist es umso wichtiger, die Pflanzen regelmäßig mit einem guten Dünger zu versorgen. So bekommen sie alles, was sie brauchen und geben uns dafür alles, was sie können....

Denkt Ihr noch an meine aktuelle Buchverlosung. Hier könnt Ihr noch bis einschließlich 23.05.2016 in die Lostrommel hüpfen...

Dienstag, 17. Mai 2016

Das Gartenfotobuch - Eine Buchvorstellung mit Interview und Verlosung

Als ich vor einigen Wochen im Internet auf die Ankündigung einer neuen Buchveröffentlichung stieß, war ich sofort Feuer und Flamme! Das Thema "Fotografie" interessiert mich als Bloggerin natürlich ganz besonders - und das Thema "Gartenfotografie" als Garten-Bloggerin natürlich umso mehr *lach*.

Deswegen freue ich mich auch so, Euch heute das neue Werk "Das Gartenfotobuch - Fotografieren im Wechsel der Jahreszeiten" von Karen Meyer-Rebentisch vorstellen zu dürfen und Euch ein bisschen was über den Inhalt des Buches und meine persönliche Meinung dazu erzählen zu dürfen. 

Fangen wir aber mal ganz von vorne an: Ich selber fotografiere eigentlich erst seit Beginn meines Bloggerlebens wirklich viel und intensiv - das ergibt sich einfach, wenn man seinen Lesern schöne Fotos zu den hoffentlich unterhaltsamen Texten bieten möchte. Zu Beginn meiner Bloggerkarriere habe ich noch mit einer winzigkleinen Digitalkamera fotografiert und mir wenig Gedanken über die Technik gemacht. Dann kam eine Zeit, in der sich mein Mann eine Spiegelreflexkamera zugelegt hat (Ihr seht sie auf den folgenden Fotos - meine eigene Kamera konnte ich ja nicht abbilden - die musste ja die Fotos machen *lach*). Schnell war mir klar: So ein Riesenapparat macht mir keine Freude - viel zu viel Technik, die ich nicht verstand (und auch nicht verstehen wollte), zu schwer, zu aufwändig für schnelle Fotos im eigenen Garten.


Also griff ich wieder zu meiner kleinen Digitalkamera - sehr zum Leidwesen meines Mannes, der in technischen Dingen immer gerne "Up-to-Date" ist. Vor gut zwei Jahren hatte er schließlich eine grandiose Idee - er hat mir zum Geburtstag einfach eine Systemkamera geschenkt - nämlich diese hier - deutlich kleiner als eine Spiegelreflexkamera, aber dafür mit allen technischen Raffinessen ausgestattet. Ich gebe ehrlich zu: alleine die Bedienungsanleitung hat mir die Schweißtropfen auf die Stirn getrieben... Da stand ich nun und machte meine ersten Schritte mit der neuen Kamera - natürlich alles auf "Automatik" eingestellt *lach* - und die Ergebnisse waren trotzdem richtig gut.

Ich lese immer wieder von Euch, dass Euch meine Fotos so gut gefallen - das freut mich natürlich, dahinter steckt aber nicht wirklich viel Ahnung von der Materie :-). Ich bin so eine "Aus-der-Hüfte-Fotografiererin", die mal eben schnell ein paar Fotos macht, ohne sich um Brennweiten, ISO-Einstellungen usw. zu kümmern. Unzählige Bücher habe ich in der Zwischenzeit zum Thema konsumiert, immer leicht überfordert ob der vielen technischen Fachausdrücke.


Da kam mir das Buch von Karen Meyer-Rebentisch natürlich gerade recht! Ein Buch, das sich nur der speziellen Gartenfotografie widmet - herrlich und genau richtig für mich. So war ich doch sehr gespannt, ob mich wieder nur eins dieser technisch-lastigen Bücher erwartete, die ich doch schon zur Genüge kannte. Aber: Weit gefehlt! In diesem Buch geht es natürlich auch um Kameraeinstellungen, technische Grundlagen und Fotobearbeitung, aber in erster Linie geht es darum, dem angehenden (und auch dem fortgeschrittenen) Fotografen ein "Gespür" für die Fotografie zu vermitteln, ihm ein geschultes Auge für gute Perspektiven, das Gefühl für Farben und auch Lichteinfälle zu geben und dem Leser die Möglichkeit zu bieten, mit einem einzigen Foto eine ganze Geschichte zu erzählen.  Das alles mit dem Blick auf den Garten - rund ums Jahr erzählt, denn jede Jahreszeit bietet ganz neue Motive und natürliche Gegebenheiten. Wer kennt nicht die Schwierigkeiten beim Fotografieren des unter einer dicken Schneedecke verborgenen Gartens oder inmitten der knalligen Mittagssonne - auf all diese Themen geht Karen Meyer-Rebentisch in ihrem sehr umfangreich bebilderten Buch ein. 


Unterstützung bekommt sie dabei von insgesamt vier Gastautoren, die sich alle auf ganz unterschiedliche Spezialthemen spezialisiert haben und den Leser damit noch mehr in ganz spezielle Stilrichtungen der Fotografie mitnehmen - da gibt es den Spezialisten für Fotos vom und aus dem Gartenteich, der auch ein Kapitel über Vogelfotografie im eigenen Garten geschrieben hat, die Spezialistin für Blütenaquarelle im Frühlingslicht (mein Highlight - das muss ich unbedingt noch Üben!) und ein Beitrag zum Thema "Blüten abstrakt und im Detail inszenieren". Und wer darf als Gastautor in so einem umfangreichen Buch natürlich nicht fehlen ? Richtig: die liebe Renate Waas vom Genießer-Garten-Blog, die in einem eigenen Kapitel ausführlich über die Fotografie nach Sonnenuntergang berichtet, wenn der Garten zur blauen Stunde in ein ganz zauberhaftes Licht gehüllt ist und mit Lampen und Lichterketten verschönt seinen ganz eigenen Reiz entwickelt.

Ich persönlich habe dieses Buch mit viel Freude gelesen - und das geht mir beileibe nicht bei allen Fotobüchern so *lach*. Ihr möchtet wissen, was ich für mich aus diesem Buch für eine Erkenntnis gezogen habe? Dass ich eigentlich schon ganz viel richtig mache - zumindest was das "Gefühl" fürs Fotografieren angeht - mein Blick fürs perfekte Foto wurde nochmals geschärft und verbessert (ich habe mir zwischendurch sogar die Bedienungsanleitung meiner Kamera dazugeholt, um mal so dies und das auszuprobieren - und das will schon was heißen *lach*).


Ich habe aber auch festgestellt, dass für mich persönlich am Wichtigsten ist, dass mir die Fotografiererei Spaß macht - ich bin nicht so der Typ, der seine Fotosessions bis ins kleinste Detail stundenlang vorbereitet und sich mit einem umfangreichen Equipment auf Fotosafari in den eigenen Garten begibt, um mit Reflektor und Stativ dort stundenlang auszuprobieren, ob ein Foto besser von links oder rechts aufzunehmen ist... Aber die Freude von Karen Meyer-Rebentisch an der Fotografie, die ist ganz klar übergesprungen und hat mich darin bestätigt, dass man mit seinen Bildern wunderschöne Geschichten erzählen kann, die dem Betrachter das Herz aufgehen lassen - und das ist doch das Wichtigste, oder?

Da ich ja bemerkt habe, dass Euch die Interviews mit den jeweiligen Buchautoren so gut gefallen, habe ich natürlich auch die liebe Karen um ein kleines Statement gebeten und sie war so nett und hat mir einige neugierige Fragen zum Buch und zu ihrer Berufung beantwortet. Viel Spaß beim Lesen!


Frage: Liebe Karen, die Idee mit den Gastbeiträgen finde ich richtig gelungen. Wie hast Du die für die einzelnen Fachthemen passenden Gastautoren denn gefunden? Und: Waren gleich alle Feuer und Flamme, über ihr Fachgebiet schreiben zu dürfen?


Zwei Gastautorinnen kenne ich bereits länger durch meine Mitgliedschaft im Forum garten-pur.de. Dort gibt es ein Unterforum Fotografie, in dem wir uns schon seit Jahren austauschen. Und daher weiß ich, dass Birgit Hübner es zu einer großen Meisterschaft bei der Fotografie von Blüten gebracht hat, die wie gemalt wirken. Sie hat sofort zugesagt, als ich sie gefragt habe, ob sie bei meinem Buch mitmachen möchte. Und Renate Waas habe ich gebeten, sich mit ihren Fotos zu beteiligen, die Gärten in der Dämmerung bzw. während der Blauen Stunde zeigen. Es gibt nur wenige, die diese Stimmung so faszinierend schön einfangen können, wie es ihr gelingt. Auch Renate hatte gleich Lust, mit dabei zu sein. Die beiden anderen Gastautoren - Cora Banek und Christoph Robiller - hat mein Lektor vorgeschlagen, sie haben bereits eigene Titel im dpunkt Verlag veröffentlicht. Man kann nicht alles selbst gleichermaßen gut können, und so bin ich sehr froh darüber, mit den Gastautoren fotografische Stile und Themen im Buch zu haben, die ich selbst nicht so perfekt hätte vorstellen können.


Frage: Mich persönlich haben ja die Gastbeiträge von Birgit Hübner (Blütenaquarelle im Frühlingslicht) und von Cora Banek (Blüten abstrakt und im Detail inszenieren) besonders angesprochen - so viel Zartheit und Transparenz spricht aus diesen Bildern - einfach unglaublich. Was sind denn Deine ganz persönlichen Favoriten beim Fotografieren? Gibt es Fotostile, bei denen Dein Herz aufgeht?

Meine größte Leidenschaft gilt der Erntefotografie. Ich baue seit vielen Jahren Obst und Gemüse an und bin natürlich stolz, wenn ich eine gute Ernte habe. So macht es mir großen Spaß, die Ernte zu appetitlichen Stillleben zu arrangieren. Dabei versuche ich möglichst wenig zusätzliche Dekoration dazu zu nehmen, sondern das Obst und Gemüse so zu präsentieren, dass die Ästhetik der natürlichen Farben und Formen zur Geltung kommt. Manchmal nehme ich auch Hände mit aufs Bild, damit erzähle ich dann schon eine kleine Geschichte von der Gartenarbeit.



Frage: Bei mir liegt das Gärtnern und die damit verbundene tiefe Liebe zur Natur ganz klar in den Genen - schon meine Oma und meine Mutter kenne ich praktisch nur mit Harke bewaffnet inmitten ihrer Blumenpracht. Hast Du das "Fotografen-Gen" auch über die Nabelschnur eingesogen?

Nicht ganz, ich habe das Fotografieren als Jugendliche für mich entdeckt. Bis dahin hatte ich viel gemalt und gezeichnet. Aber eigentlich war ich zu ungeduldig dafür. Das Fotografieren passte dann besser für mich. Damals hatte ich ein kleines Schwarz-Weiß-Labor im Keller und habe viele Experimente sowohl bei der Aufnahme wie bei der späteren Entwickung gemacht. Vor acht Jahren habe ich mit der digitalen Fotografie begonnen. Gleich nach der Aufnahme das Ergebnis sehen zu können, hat bei mir nochmal einen ganz großen Lernprozess ermöglicht. Ich habe mir das Ergebnis auf dem Display angeguckt und überlegt, was ich noch ändern oder verbessern will. Mein Lieblingsspruch ist: „Wichtig ist nicht, besser zu sein als andere. Wichtig ist, besser zu sein, als du gestern warst."



Vielen lieben Dank Karen, dass Du uns einen kleinen Einblick in "Deine" Fotografie-Geschichte erlaubt hast.

So, und nun darf natürlich zum Schluss das Highlight nicht fehlen - die Buchverlosung! Ich bin mir sicher, dass besonders die Blogger unter Euch jetzt schon ganz kribbelig werden, denn zusätzlich zu meinem eigenen Exemplar hat mir der dpunkt-Verlag noch ein zweites Exemplar zur Verfügung gestellt, das ich nur zu gerne unter meinen Lesern verlose. 

Wer also demnächst ganz mit ganz viel "Gefühl" in seinem eigenen Gartenreich auf die Suche nach dem perfekten Fotomotiv gehen möchte, der kann mir bis einschließlich zum 23.05.2016 einen Kommentar unter diesem Post hinterlassen und nimmt damit automatisch an der Verlosung des Buches (nicht der abgebildeten Kamera einschließlich Zubehör ;-)) teil.


Die anonymen Leser bitte ich, wenigstens einen Namen oder eine Emailadresse mit anzugeben, damit ich Euch auseinander halten kann.

Nun heißt es nur noch Daumen drücken und rein in die Lostrommel .... viel Glück!

Sonntag, 15. Mai 2016

Buchsknoten - auf ein Neues

Jedes Jahr Mitte Mai kriege ich den Koller in meinem Garten! Ich würde mich als ordnungsliebenden Menschen mit einem starken Drang zum Überorganisieren bezeichnen *lach* (mein Beruf als Sekretärin kommt mir da übrigens sehr gelegen....). Im Haus ist es immer ordentlich und aufgeräumt und so mag ich es grundsätzlich auch im Garten. Aber wie gesagt, jedes Jahr wieder gibt es diesen einen Moment, in dem der Garten sich plötzlich und scheinbar über Nacht wie von selbst in eine grüne "Hölle" verwandelt. Vorbei die Zeit der Freude nach dem langen Winter, wenn endlich alles ausschlägt und der Garten so langsam wieder Fahrt aufnimmt. Jetzt rast er mit Vollgas über die Gartenautobahn und ich habe das Gefühl, alles läuft mir davon.... es sieht einfach unordentlich aus.


Spätestens dann ist es Zeit, dass ich mich um die Buchse in meinem Garten kümmere. Denn nichts bringt mehr Ruhe in einen außer Rand und Band geratenen Garten als frisch geschnittene Buchskugeln und -hecken, die einen ruhigen Rahmen und erholsame Blickpunkte in all dem Durcheinander bieten. Und wo fängt man am besten an? Richtig - beim Blickpunkt Nr. 1 in meinem Gärtchen - beim Buchsknoten. Oben seht Ihr, wie der Knoten vor dem Schnitt aussah - jetzt könntet Ihr denken, was will sie denn, der sieht doch richtig super und gesund aus. Weit gefehlt.

Nach dem letzten sehr nassen Winter hat sich der Buchsbaumpilz schon ziemlich stark im Knoten ausgebreitet. Wie nicht anders zu erwarten, sehen die äußeren Rundungen noch sehr gut aus, während das Innere des Knotens ziemlich gelitten hat  - einfach weil hier der Buchs nach einem Regenguss viel langsamer abtrocknet als am Rand.


Geschnitten habe ich übrigens in diesem Jahr zum ersten Mal mit meiner neuen Akku-Strauchschere von Stihl. Ihr erinnert Euch? Ich habe dieses prachtvolle Schneidewunder für meine Teilnahme am Deutschen Gartenbuchpreis von der Firma Stihl geschenkt bekommen - vielen Dank dafür! Es wurde aber auch dringend Zeit, dass es im Hause Gartenbuddelei eine neue Akkuschere gibt, sind doch meine beiden alten Geräte inzwischen etwas in die Jahre gekommen. Alleine schon der Anblick der Akku-Strauchschere HSA 25 lässt mein Gärtnerherz ja höher schlagen - sie sieht unglaublich stylish aus und wird dazu noch in einer schick designten Tasche geliefert, die alle wichtigen Zubehörteile enthält.


In diesem Jahr habe ich übrigens das erste Mal auf den Einsatz von Handtüchern zum Auffangen der abgeschnittenen Blätter verzichtet. Ich wollte das einfach mal ausprobieren, denn das ständige Umlegen der Handtücher kostet schon einiges an Zeit. Also fröhlich drauflos geschnippelt - mal sehen, wie sich die winzig kleinen Schnittreste hinterher aus dem Pinienmulch entfernen lassen.


Die Akkuschere besitzt einen tollen Lithium-Ionen-Akku, der sich innerhalb einer Stunde völlig aufladen lässt und auch nach zwei Stunden Dauerbetrieb keinerlei Schwächeanfälle zeigte - so muss Akkuschere *lach*.


Nun ist ja so ein Buchsknoten schon eine etwas aufwändigere Geschichte, was das Schneiden angeht. Gute eineinhalb Stunden brauche ich, um alles wieder in Fasson zu bringen. Dabei sind natürlich wirklich viele Winkel und enge Bereiche zu schneiden, die es erfordern, dass man die Akkuschere viel und leicht hin- und herdrehen können muss, um auch in die letzten Winkel zu gelangen. Hier zeigte sich, dass die Akkuschere doch relativ groß und dadurch etwas schwieriger in wirklich kleinen Bereichen einzusetzen ist - bei großen Kugeln und langen geraden Hecken gar kein Problem - beim Schneiden eines Buchsknotens auf die Dauer etwas anstrengend fürs Handgelenk.


Wer aber eine wirklich leistungsstarke Akkuschere sucht, die voller Tatendrang ausdauernd Strecke schafft, der ist mit diesem Wunderwerk der Technik genau an der richtigen Adresse (und denkt an die stylische Tasche!)


Tja, und so sah der Knoten dann nach dem Schnitt aus - und Ihr könnt schon erahnen, dass er innen Bereiche hat, die nicht besonders gut aussehen - aber die hat er jedes Jahr. Unten habe ich Euch mal ein Foto gemacht, auf dem man besser erkennen kann, was ich meine. Nun ist es aber so, dass der Buchs gerade nach dem Schnitt besonders kräftig durchtreibt und auch an den angegriffenen Stellen schnell wieder grün wird. Außerdem habe ich schon einige Male mit Siapton gesprüht und mit einem Pilz-Mittel behandelt - da wird die Gesundung hoffentlich nicht lange auf sich warten lassen. Ich werde Euch aber auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.


Tja, und was das Schneiden ohne Handtücher angeht? Da bin ich mir nicht so wirklich sicher, ob es eine Zeitersparnis gibt, denn das Einsammeln des Schnittguts nimmt hinterher auch lange Zeit in Anspruch und sieht dann trotzdem nicht besonders ordentlich aus. Nächstes Jahr heißt es deswegen wohl wieder: Handtücher her!

Die Buchskugeln, die Ihr im Hintergrund sehen könnt, sehen übrigens am Schlimmsten aus - und das schon mindestens zwei Jahre. Für sie heißt es deswegen - entweder ihr erholt Euch in diesem Sommer oder ihr fliegt raus...

Samstag, 14. Mai 2016

Campanula portenschlagiana...

Leider, leider - die Zeit der Hornveilchen geht langsam aber sicher ihrem Ende entgegen. In einigen Töpfen sehen sie zwar noch wunderschön und üppig aus, in meinem Deko-Vogelkäfig hingegen ließen sie schon ziemlich die Flügel hängen und bildeten inzwischen lange Triebe, die unmotiviert herumhingen. Deswegen habe ich heute auch sofort zugegriffen, als ich die wunderschönen Dalmatiner Polster-Glockenblumen bei meinem Blumenhändler erblickte.


Die Bepflanzung ist ja rasch ausgetauscht und so gefällt mir der Käfig jetzt wieder deutlich besser.
Nachdem wir ja in den letzten beiden Wochen von der Sonne nur so verwöhnt wurden, sind die Temperaturen heute merklich abgekühlt und endlich, endlich fällt der ersehnte Regen....


Wir haben hier wohl alle schon sehnsüchtig darauf gewartet, denn so langsam waren wir des händischen Gießens etwas überdrüssig *lach*.
Dafür war heute das ideale Wetter zum Buchsschneiden - und was werde ich wohl wieder als Erstes unter meine Klingen genommen haben? Richtig - den Buchsknoten! Wie das so ging und vor allen Dingen, wie er momentan so aussieht nach einem total verregneten Winter - das erzähle ich Euch ein anderes Mal.

Ich wünsche euch ein zauberhaftes Pfingstwochenende!

Mittwoch, 11. Mai 2016

Ein Körbchen Glück...


Einer guten Freundin, die gerade ein klein wenig Glück in ihrem Leben gebrauchen kann, habe ich ein hübsches Rotkäppchen-Körbchen "gepackt". Sie liebt Pflanzen ebenso wie ich - und sie ist ganz vernarrt in Fliegenpilze. Was lag da näher, als ihr ein grünes Waldkörbchen zu bepflanzen und einige "Glückspilze" hinzuzugeben?


Ich hoffe, es läuft bald wieder besser für sie - sie hätte es wirklich verdient.
Die Pilzchen werden übrigens in der Oberlausitz handgefertigt und sie sind perfekt zum Basteln und Dekorieren. Sie bestehen aus Watte, haben einen langen Draht zum Feststecken und sind in vielen verschiedenen Größen hier erhältlich.


Ist das Wetter im Moment nicht einfach grandios? Jeden Tag Sonne satt, der Garten grünt und blüht wie verrückt - so könnte es ewig weitergehen, nicht wahr?

Sonntag, 8. Mai 2016

Zum Muttertag


Was für ein grandioses Wochenende! Reichlich verwöhnt von Sonne, blauem Himmel, warmer Luft und Vogelgezwitscher wünsche ich Euch heute einen wundervollen Muttertag. Esst Erdbeeren und Spargel, legt Euch in die Sonne, lasst Euch verwöhnen und genießt diesen herrlichen Tag...


Der Garten lässt gerade eine kleine Pause zu, bevor es in den kommenden Tagen mit dem Buchsbaumschnitt losgeht. Heute aber soll es noch ein geruhsamer Sonntag werden ... ich werde heute noch in zwei wunderbaren Büchern schmökern, die es ganz bald hier zu gewinnen geben wird.


Gibt es etwas Schöneres, als einen freien sonnigen Tag?

Dienstag, 3. Mai 2016

Wunderbarer Gartentag - und Gewinnerin

In meinen Gedanken sieht ein perfekter Gartentag so aus: Ich schlendere bereits um 06.00 Uhr früh gemütlich für einen ersten Sichtungsgang mit Kaffeetasse in der Hand durch den Garten, stelle fest, wo Hand angelegt werden müsste und beginne dann in aller Ruhe mit den ersten Arbeiten. Während um mich herum der Tag (und die Nachbarn) so langsam erwachen, bin ich schon ganz fleißig dabei und die zwitschernden Vögel begleiten mein Tun...

Die Wirklichkeit sieht eher anders aus - was aber nicht daran liegt, dass ich eine Langschläferin bin und nicht aus den Federn komme! Im Gegenteil, meine Devise war schon immer: Der frühe Vogel fängt den Wurm! Aufstehen um kurz vor fünf ist bei mir die Regel - und fällt mir auch gar nicht schwer. Tatsache ist aber, dass ich meistens aus Rücksicht auf meine beiden Männer am Wochenende nicht bereits morgens in aller Frühe alle Jalousien hoch reisse, um mich in mein Gartenreich zu stürzen *lach*.

Umso schöner war der letzte Sonntag - meine Männer hatten sich schon ganz früh auf den Weg zu einem besonderen Event gemacht (Autos und Technik - Ihr versteht, warum ich sie habe freiwillig und alleine habe ziehen lassen?). Und wer blieb allein zu Haus zurück? Richtig - ich! Also hieß es in aller Frühe - raus ins Grün und rein in die Gartenstiefel. Hach, ich kann Euch gar nicht sagen, wie ich das genossen habe!


Vorsorglich hatte ich mich am Tag zuvor noch mit neuen hübschen Blüherchen eingedeckt, um nun in aller Ruhe (und bei Vogelgezwitscher!) meine Kästen und restlichen Töpfe neu zu bestücken - was für ein Spaß!


Da meine Blumenkästen vor dem Haus hauptsächlich im Schatten stehen, habe ich mich in diesem Jahr u. a. für fleißige Lieschen und Fuchsien entschieden.

Im letzten Jahr hatte ich spontan ein winziges Töpfchen mit Waldmeister erstanden und in meine kleine Waldecke unter der Felsenbirne gepflanzt - und siehe da - es scheint sich dort ausgesprochen wohl zu fühlen. Es hat sich toll ausgebreitet und fängt nun an zu blühen. Die ganze Ecke riecht angenehm leicht nach Waldmeister - was für eine Freude! Mal schauen, ob ich es schaffe, daraus ein wenig Waldmeister-Sirup zu zaubern....


Zum Schluss möchtet Ihr natürlich erfahren, wer denn nun das schöne Buch von Caroline Ronnefeldt gewonnen hat, oder? Es ist die liebe Sylvia mit folgendem Kommentar:

Liebe Anja,
die Buchvorstellung ebenso liebevoll gemacht, wie das Buch gestaltet. :-) Da würde ich mich sehr freuen, dieses Buch zu gewinnen.
Lieben Gruß, Sylvia von der Krautgarten-Manufaktur,
die durchaus beruhigt ist, dass nicht nur sie das Notizbuch-Kauf-Gen abbekommen hat. ;-)




Liebe Sylvia, bitte melde Dich doch per Mail bei mir (gartenliesel@gmx.net), damit sich das Buch ganz bald auf den Weg zu Dir machen kann.

Ich wünsche Euch noch eine zauberhafte Woche - an Sonnenschein wird es ja wohl nicht mangeln!