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Aus meinem Herbstgarten

Samstag, 31. Januar 2015

Ausflug in den Sommer....

Meine Lieben, vielen vielen Dank zunächst für Eure zahlreichen Kommentare zu unserem Großprojekt "Terrasse und Einfahrt". Viele von Euch quälen sich im Moment mit ähnlichen Problemen herum oder stecken sogar mitten in Umbaumaßnahmen. Das beruhigt mich ein wenig *lach* und ich fühle mich nicht so alleine....

In der Zwischenzeit war auch der Landschaftsgärtner da und hat sich alles vor Ort angesehen. Und dass er nicht sofort fluchtartig das Weite gesucht hat, ist ja schon mal beruhigend ... *lach*. Er wird sich in den nächsten Tagen Gedanken machen und sich ganz bald mit einer Zeichnung und einigen Vorschlägen bei uns melden. 

So, nun aber genug von meinen Plänen, jetzt mal was Anderes:
ICH WILL SOMMER!
Ich kann keinen Winter, Schnee, Matsch, dunkle Tage, Dauerregen, Erkältungen, dicke Stiefel und Mützen mehr sehen! Ich brauche jetzt mal eine kleine Aufmunterung, die mich daran glauben lässt, dass auch dieser Winter irgendwann beendet ist.

Und deswegen nehme ich Euch heute mit auf einen kleinen Sommerausflug. Im letzten Jahr fand in Papenburg die Landesgartenschau statt. Ich persönlich war leider nicht dort, aber meine Eltern haben einen Abstecher dorthin unternommen und uns einige Eindrücke von dort mitgebracht: 





Wenn ich mal meine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof gefunden habe, dann will ich genau diesen Grabstein:


Der ist doch nicht schlecht, oder *lach*?






So eine Fass-Sauna wäre auch nicht übel, oder?





Oder wie wäre es mit diesem tauchenden Wal im Rasen? Da würden zumindest die Nachbarn nicht schlecht staunen...



Jaaa, und wenn unser Garten nicht 400 qm sondern 4.000 qm groß wäre, dann hätte ich gerne so ein hübsches Glas-Gewächshaus.


Die hockende Dame fand ich auch ganz lustig, obwohl ich am Anfang erst dachte, sie würde gerade ihr Geschäft dort verrichten *kicher*.


Puh, jetzt geht es schon wieder etwas besser mit meiner Zu-langer-Winter-Stimmung. Euch auch?

Sonntag, 25. Januar 2015

Große Dinge....

... werfen ihre Schatten voraus.

In diesem Frühjahr - also schon ganz bald - wird es bei uns zwei große Projekte rund ums Haus geben. Unsere Terrasse und unsere Einfahrt vorne vor dem Haus müssen neu gemacht werden. Eine Tatsache, die mich mit etwas Unwohlsein, gleichzeitig aber auch mit Vorfreude erfüllt. Jahrelang schon schieben wir diese Aktion ein wenig vor uns her, aber in diesem Jahr müssen wir Nägel mit Köpfen machen, denn nach fast dreißig Jahren haben Terrasse und Einfahrt sehr gelitten und bedürfen dringend einer Erneuerung.

Grundsätzlich bin ich ja immer für Neues zu haben - besonders im Garten *lach* - aber diese beiden Projekte lassen mich echt zaudern. Für eine solch einschneidende Veränderung fehlt mir ein wenig der Mut - was, wenn mir das selbst ausgedachte Ergebnis hinterher so gar nicht gefällt? Ich kann diese Arbeiten ja schlecht dreimal ausführen lassen, bloß, weil mir hinterher der Anblick nicht gefällt *lach*.

In meinem Bilderarchiv musste ich übrigens sehr lange suchen, bis ich überhaupt einige alte Aufnahmen von der Terrasse gefunden habe - schon seit Jahren gefällt mir der Anblick nämlich nicht besonders - warum sollte ich das Ganze also fotografisch festhalten? Unsere Terrasse ist übrigens mit den gleichen terrakottafarbenen Fliesen belegt, die sich auch in unserem gesamten Untergeschoss befinden.


Durch jahrelange Witterungseinflüsse hat der Untergrund der Terrasse sehr gelitten und die Fliesen sind teils gesprungen, die Fugen haben sich herausgelöst. Eins weiß ich auf jeden Fall: Fliesen will ich auf keinen Fall wieder haben und auch die Farbe Rot soll diesmal Geschichte sein. Mir schwebt ein unauffälliges Grau vor. Die Fugen unserer Mauern sind nämlich auch grau und zu meinem "Rosa-Tick" passt ein unauffälliges Grau einfach besser. Für Holz sind mein Mann und ich übrigens so gar nicht zu haben.


Auf dem oberen Bild kann man sehr schön sehen, dass es eine leicht Neigung von der Terrasse zum Garten hin gibt. Dies hat im ersten Jahr nach unserem Einzug zu einer nicht so netten Rutschpartie geführt, als ich auf der geschlossenen Schneedecke in den Garten wollte. Mit voller Wucht habe ich mich dort auf den Hosenboden gesetzt *lach*. Für diesen Bereich schwebt mir für die Zukunft eine Erweiterung der Terrasse durch mindestens zwei runde Stufen vor, die sich von der Optik her an die runden, sich anschließenden Beete anpassen könnten.


Im Zuge der Umbaumaßnahmen muss auch der Weg rechts (unteres Bild), der am Haus vorbei führt neu verlegt werden. Hier haben sich die Kellerschächte schon sehr herausgedrückt. Alles muss wieder begradigt werden. Auch hier könnte ich mir eine erweiterte Pflasterung vorstellen. Also vielleicht einen kleinen Rundbogen, der sich unterhalb des Fensters in die Rasenfläche erstreckt. Dort ist der Rasen eh immer etwas schwächer, weil der Regen kaum hinkommt.


Fragen über Fragen, die mich derzeit sehr beschäftigen. Und weil ich mir so unsicher bin, habe ich in der kommenden Woche einen Termin mit einem richtigen Fachmann vereinbart, der mir mit seinen Ideen und Erfahrungen hoffentlich tatkräftig unter die Arme greifen wird. Ich hätte auch gerne vorab eine Zeichnung der geplanten Maßnahmen, um mir das Ganze besser vorstellen zu können.


Denn schließlich soll ja hinterher alles auch von der Optik her zum Haus und auch zum Garten passen, oder? Wie lange und wie aufwendig diese Arbeiten werden, kann ich nur erahnen. Sorgen mache ich mir natürlich auch über den Rest des Gartens, der sicherlich ob der schweren Gerätschaften ziemlich leiden wird. Deswegen möchte ich diese Arbeiten auch so zeitig wie möglich in diesem Jahr durchführen lassen, um dem Garten die Möglichkeit zu geben, sich wieder zu regenerieren und uns den Rest des Sommers noch einen einigermaßen akzeptablen Anblick zu schaffen *lach*.

Habt Ihr Lust, mich in diesem Frühjahr bei diesem Projekt zu begleiten?
Habt Ihr selbst vielleicht auch schon eine ähnliche Aktion hinter Euch und könnt mir einige Tipps geben?
Ach ja, die Einfahrt vor dem Haus - noch so eine Sache, die mir schlaflose Nächte bereitet *seufz*....

Freitag, 23. Januar 2015

Ein Besuch....


... im Baumarkt ist ehrlich gesagt nicht das Schönste, dass ich mir für einen Samstagmorgen vorstellen kann. ABER, dieses Mal entpuppte sich gerade dieser Besuch als kleine Inspirationsquelle für mich. Während meine beiden Männer nämlich auf der Jagd nach männertypischen Dingen im Baumarkt unterwegs waren, hatte ich alle Zeit der Welt, dort mal so richtig ausgiebig zu "bummeln" und siehe da: Plötzlich wanderte ein Teil nach dem anderen in mein kleines Körbchen, um ein lange angedachtes DIY-Projekt nun endlich einmal zu verwirklichen, das schon seit - ach - Monaten auf meiner To-Do-Liste stand.

Für meinen Bastelraum wollte ich schon lange unbedingt eine kleine "Pinnwand" haben. Aber nicht so ein hässliches, fertig gekauftes Ding aus Kork - nein, wo denkt Ihr hin? Es sollte schon etwas hipper und vor allen Dingen "romantischer" daherkommen *lach*.

Schaut mal, was aus meiner Idee geworden ist:


Hübsch, oder? Und gar nicht schwer - alle Sachen hatte ich ratzfatz zusammen: Eine kleine Sperrholzplatte, kleinere Nägel, Haken zum Aufhängen und auch ein hübsches Stoffband - all dies liess sich problemlos im Baumarkt finden. Ich war beeindruckt von der Fülle des Angebotes - eben auch für uns Frauen *lach*.

Zu Hause ging es dann auch gleich los. Ein hübsches Geschirrtuch vom blaugelben Möbelschweden lag schon lange bereit und musste nur zurecht geschnitten werden. Dann den Rand des Stoffes um das Brett herumschlagen und mit so einem kleinen hübschen Tacker befestigen.



Die Ecken habe ich eingeschlagen, so sieht es etwas glatter und gefälliger aus.




Nun spannt man das Band so über das Brett, dass sich ein gleichmäßiges Muster ergibt - ganz wie man mag - und tackert die Bandenden ebenfalls hinten fest.



Zum Schluss habe ich die sich überkreuzenden Bänder auf der Vorderseite noch mit kleinen Nägeln befestigt, damit nichts verrutschen kann. Oben habe ich kleine Ösen in das Brett geschraubt, um daran dann ein Band zum Aufhängen anzuknoten.


Die Nägelköpfe habe ich übrigens mit kleinen halben Klebeperlen verschönert - so sieht es einfach besser aus. Das war's auch schon. Nun nur noch aufhängen, mit allerlei Spickzetteln etc. versehen und drüber freuen....


Da sieht man doch mal, wozu so ein Besuch im Baumarkt gut sein kann, oder? In der gut sortierten Samenabteilung sind mir dann auch noch einige Sommerblüher-Samentütchen ins Körbchen gehüpft. Was ich damit vorhabe, zeige ich Euch auch ganz bald...



Und Ihr? Seid Ihr bei den Fahrten Eurer Männer zum Baumarkt immer mit von der Partie?

Dienstag, 20. Januar 2015

Ein Körbchen voll...

Einmal in der Woche gibt es bei mir das gleiche Ritual: der wöchentliche Einkauf steht auf dem Plan und als Belohnung gibt es zum Schluss immer noch einen Gang in meinen Lieblingsblumenladen. Ihr müsst Euch darunter jetzt aber wirklich nichts Aufregendes vorstellen - nein, weit gefehlt. Es ist ein kleines Eckchen bei uns im Supermarkt *lach*. Aber egal, die Damen dort haben fast immer etwas Schönes, das mein Herz höher schlagen lässt.


Diesmal gab es große Zweige vom Zierapfel, behängt mit vielen kleinen Äpfelchen, nach denen ich im vergangenen Herbst schon so verzweifelt Ausschau gehalten hatte. Hier waren sie nun endlich und ich musste natürlich zugreifen.


Ich finde diese kleinen Dinger nämlich zu süß und so durfte ein ganzes Körbchen voll auf meinem Pflanztisch sein neues zuhause finden. Was für ein Glück, dass es auch noch kleine Helleborus gab - da hatte ich ja gleich zwei Schönheiten gefunden, die sich praktisch gesucht und gefunden hatten.


 Zwei einfache Gläser vom blaugelben Möbelschweden dazu und schon entstand mal wieder ein nettes kleines Eckchen, das mir beim Blick aus dem Küchenfenster ein Lächeln aufs Gesicht zaubert...


Freitag, 16. Januar 2015

Lieber Frühling...

... komm doch bald!

Puh, dieser Winter zeigt sich ja von seiner nassesten und stürmischsten Seite. Der Regel klatschte in den letzten Tagen ständig gegen die Fensterscheiben und es windete, dass es eine wahre Pracht war. Heute schien endlich - nach Tagen - mal wieder kurz die Sonne und der Regen hat sich verzogen.


Und wenn es schon draußen nicht Frühling werden will, dann eben im Haus.....


Ein großes Glas ist schnell mit einigen Frühlingsblühern bestückt. Ein bisschen Moos auf die Erde und einige Heidelbeerzweige dazwischengesteckt. Und dann einfach ein paar Perlen auf einige Enden der Zweige gesteckt und schon kann es draußen stürmen oder schneien - egal. Hier ist jetzt Frühling *lach*.

Ich wünsche Euch ein wundervolles Wochenende!

Ups, fast vergessen: Habt Ihr Lust, einen wunderschönen Garten zu bewundern? Ich habe einen tollen Blog aus Dänemark entdeckt. Schaut doch mal hier *klick* und schreibt mir gerne mal, wie Ihr den Garten findet - ich bin jedenfalls schwer verliebt *lach*.

Samstag, 10. Januar 2015

In den Wintermonaten...

Kurz vor Weihnachten - besonders, wenn ich in den Vorbereitungen für meinen Adventskalender auf meinem Blog stecke - verwandelt sich mein kleines Arbeits- und Gästezimmer immer in eine unordentliche Kreativwerkstatt mit wenig Charme und vielen "Schnell-mal-so-hingestellt"-Ecken.
Das kennt Ihr doch bestimmt auch, oder? ODER?


Irgendwann aber reicht es und ein gewisses Maß an Ordnung muss wieder Einzug halten. Die Zeit Anfang Januar ist dafür natürlich ideal - was soll man auch schon sonst Großes machen *lach*?
Also frisch ran ans Werk und endlich mal wieder alles sortieren, wegwerfen und neu stapeln.


Auf diesen Raum habe ich lange gewartet, haben doch bis vor einigen Jahren noch unsere Katzen hier ihre Nachtruhe gehalten. Seitdem unsere Katzen allerdings im Katzenhimmel sind, ist hier mein kleines Reich ... und eine zusätzliche Schlafmöglichkeit für lieben Besuch.


Viele Dinge wandern im Laufe der Zeit in diesem Raum leider einfach immer "irgendwo hin". Alles wird schnell mal hingestellt und gelegt, aber nicht wirklich mit System sortiert. Damit mir diesmal nicht wieder alles so schnell aus dem Ruder läuft, hat mir mein Mann noch zwei neue Regale angebracht und die vorhandenen mit Stützen versehen, damit auch große Gläser auf ihnen Platz finden können.


In vielen verschiedenen Behältnissen, die ich über die Jahre angesammelt habe, sind nun all meine Bastelutensilien, Stifte, Papiere und Bücher verschwunden. Aus alten Holz-Adventskalendern wurden schöne Aufbewahrungsmöglichkeiten für Kleinkram. 



 Auch all meine Garten- und Bastelbücher sind hier versammelt und werden derzeit fleißig durchforstet, denn zwei wirklich große Projekte stehen in diesem Frühjahr im Hause Gartenbuddelei an - Ihr dürft gespannt sein - beim nächsten Mal werde ich Euch schon mal ein wenig darüber berichten.

Sonntag, 4. Januar 2015

Kleine Reise...

Unser Weihnachtsfest begann dieses Mal mit einigen Tagen in einer der weihnachtlichsten Städte, die ich kenne: in Rothenburg ob der Tauber.


Schon oft haben wir uns in den vergangenen Jahren dort schon auf das Weihnachtsfest eingestimmt - wer dort nicht in Weihnachtsstimmung kommt, dem ist nicht zu helfen *lach*. Anfangs fuhr ich mit meinen Eltern hin und später mit meinem Mann und dann auch mit Sohn.


Mit Beginn der Schulzeit für unseren Sohn ergaben sich plötzlich keine Gelegenheiten mehr, diese wunderschöne Stadt in der Vorweihnachtszeit zu besuchen, denn die Ferien begannen immer erst so kurz vor Heiligabend, dass wir keine Chance mehr hatten, unser so geliebtes Weihnachtsstädtchen zu besuchen.


In 2014 ergab sich aber nach vielen Jahren endlich mal wieder die Gelegenheit, nach Rothenburg zu fahren und wir haben sie gerne und voller Vorfreude wahrgenommen.


Da ich aber weiß, wie ungern man sich Anfang Januar noch Weihnachtsfotos ansehen mag (unsere Weihnachtsdeko war schon am 30.12. wieder in den Kisten verschwunden *schmunzel*), zeige ich Euch heute nur einige "Sonnenuntergangfotos" und spare mir die richtig weihnachtlichen Aufnahmen für meinen nächsten Adventskalender *lach*, da passt es thematisch dann wieder besser.


An einem Abend durchbrach nämlich plötzlich die untergehende Sonne die Wolken und hüllte ganz Rothenburg in ein zauberhaftes rotgoldenes Licht ... ein grandioser Anblick, der natürlich nur wenige Minuten dauerte.


Ich hoffe, ich kann Euch einen kleinen Einblick in diese ungewöhnliche und romantische Stadt geben und Euch ermuntern, vielleicht auch mal einige Tage - vorzugsweise kurz vor Weihnachten - in Rothenburg ob der Tauber zu verbringen.


Wir waren diesmal sogar so mutig und sind erst am Heiligabend-Morgen wieder nach Hause gereist und haben noch so gerade daheim den Besuch des Weihnachtsmannes und des Christkindes erleben können *lach*.


Dies erforderte natürlich einige Vorbereitungen, doch ehrlich gesagt war unser Heiligabend selten so entspannt wie diesmal.



Besonders die hübschen Fachwerkhäuser haben es mir immer angetan. Sie sehen verwunschen, schräg und irgendwie unwirklich aus.




Ein besonderes Highlight war übrigens der Rundgang mit dem Nachtwächter, der uns auf unterhaltsamste Weise am späten Abend auf einen Gang durch "sein" Rothenburg mitgenommen hat und uns in die Geschichte dieser außergewöhnlichen Stadt eingeweiht hat. 

Rothenburg ob der Tauber - immer wieder gerne!