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Aus meinem Herbstgarten

Dienstag, 29. April 2014

Nils Holgersson...


... Nils Holgersson ... fliegt mit den Gänsen davon...

Kennt Ihr sie noch, die schöne Serie mit Nils Holgersson, der als kleiner Däumling Anfang der 1980er-Jahre auf die Reise mit den Wildgänsen geht und so manches Abenteuer mit dem Gänserich Martin, seinem Hamster Krümmel und Akka, die die Wildgänseschar anführt, erlebt?



Ich kann mich jedenfalls noch sehr gut daran erinnern und muss jedesmal daran denken, wenn ich die große Schar Wildgänse bei uns im Ort sehe, die sich jedes Jahr wieder an unserem kleinen Flüsschen niederlässt, der sich durch unsere Gemeinde schlängelt.



Mitten in einem Park lassen sie sich nieder, ziehen ihre Jungen groß und lassen sich auch gar nicht von den regelmäßig vorbeikommenden Fußgängern, Joggern und Radfahrern aus der Ruhe bringen.



Bei einem kleinen Ausflug mit meinem Sohn habe ich mal ein paar Aufnahmen von der hübschen Schar für Euch gemacht. Die Gänse haben uns sehr neugierig beobachtet, von Angst war aber nichts zu spüren. Erst als ein Hund ohne Leine in ihre Nähe kam, schlugen die erwachsenen Gänse lautstark Alarm, um die Kleinen zu schützen. Ein sehr ergreifender Anblick. Der Hund hat dann auch sofort das Weite gesucht ... *lach*.


Und weil wir im ganzen Ort an mehreren Stellen die Wildgänse zu Besuch haben, passiert es eben auch sehr regelmäßig, dass sie schnatternd über unser Haus fliegen - für mich immer ein wunderschöner Augenblick, den ich lächelnd genieße.


Und so können wir auch in diesem Jahr wieder beobachten, wie die Kleinen immer größer werden und sich dann langsam bereit machen, um im Herbst ihre weite Reise anzutreten. Wenn Ihr mögt, zeige ich Euch gerne später noch mal Fotos, wenn die kleinen Federbällchen etwas größer geworden sind.



Selbst das enge Zusammenleben mit den ortsansässigen Enten ist überhaupt kein Thema, da wird ganz friedlich nebeneinander her gelebt.

Ach ja, ich habe übrigens gaaaanz genau hingeschaut, aber den kleinen Nils habe ich nirgendwo entdecken können *seufz*!

Sonntag, 27. April 2014

Jedes Jahr wieder...


Hach, ich liebe sie einfach - die zarten Akeleien!


Jedes Jahr wieder freue ich mich so darauf, ihre zarten nickenden Elfenröckchen zu entdecken. Überall im Garten haben sie sich auch in diesem Jahr wieder ihre Plätzchen gesucht.


Wenn ich es auch sonst nicht so mit der Aussaat und Anzucht von Pflanzen habe, mit den getrockneten Blütenständen der Akeleien gehe ich jedes Jahr durch den Garten und verteile ihre kleinen schwarzen Samenkörner großzügig in den Beeten.


Und dann heißt es abwarten ...


 Und im Frühjahr findet man sie dann überall im Garten. In den zartesten Farben erfreuen sie das Gärtnerherz. Ihre feinen Blätter lassen sich gut von den ungeliebten Unkräutern unterscheiden, so dass sie dem ersten Aufräumwahn im Frühjahr eigentlich immer entkommen ... wie schön!

Habt Ihr auch solche Lieblinge im Garten, von denen Ihr gar nicht genug bekommen könnt?

Samstag, 26. April 2014

Große Wäsche


Große Wäsche

Es dampft und brodelt in der Wäscheküche;
im Wasserkessel schwimmen weiße Linnen.
Durch Haus und Hof zieh'n saubere Gerüche
und Oma schwingt die Bürste wie von Sinnen.
Beflecktes schrubbt sie auf dem Brett mit Seife
und Opas Kragen kriegen Halt mit Steife.

Es laufen Tröpfchen über ihre Wangen,
doch ihre blauen Hände schwenken, raffen,
wringen aus und formen Wäscheschlangen,
die wir in Körben in den Garten schaffen.
Bald hängt die weiße Pracht im Sommerwind.
Und Oma sagt: Nun gibt es Kuchen, Kind!

Janna Ney


Ein herrliches Gedicht - findet Ihr nicht? Man fühlt sich gleich in die "gute, alte" Zeit zurückversetzt, als die Besuche bei der Oma noch etwas Besonderes waren. Wenn ich an meine Oma denke, dann fallen mir ihre Milchsuppen mit Nudeln ein oder wie sie die gekochten Spinatblätter auf einem Holzbrett mit einem scharfen Messer gehackt hat. Dann habe ich mich immer gefreut, denn es gab Kartoffeln, Spiegelei und Spinat! (Ich weiß, für ein Kind wohl eher ungewöhnlich - aber ich mag es eben *lach*).


Warum ich Euch das überhaupt erzähle? Na, weil mein lieber Schwiegervater mir mal wieder etwas Schönes vom Trödelmarkt mitgebracht hat - nämlich dieses tolle Waschbrett, das Ihr auf den Fotos sehen könnt. Ich wollte schon ganz lange so eins haben und endlich hat er eines gefunden - vielen lieben Dank, lieber Schwiegervater!


Trotzdem bin ich natürlich froh, dass ich es heute doch einfacher habe, wenn ich meinen "Waschtag" habe *lach*. Früher war es sicher sehr anstrengend, die feuchte Wäsche über die auf dem Waschbrett befindlichen Erhebungen und Vertiefungen zu reiben, um die Verschmutzungen zu lösen. In einigen Regionen, in denen die Waschmaschine nicht weit verbreitet ist, wie z. B. in Indien oder Afrika, wird das Waschbrett übrigens bis heute noch benutzt!

Schönes Wochenende!

Donnerstag, 24. April 2014

Eine Lanze...

... möchte ich heute mal brechen. Und zwar für die vermeintlich "billigen" Tulpenzwiebeln vom Discounter. Im letzten Herbst habe ich mal wieder gnadenlos zugeschlagen, als der L*dl seine alljährlichen Blumenzwiebeln im Angebot hatte.


An vielen Stellen habe ich im Garten dicke Tuffs von den Tulpenzwiebeln versenkt und erfreue mich in diesem Frühjahr an ihren unvergleichlichen Blüten. Sind die weiß gezeichneten Tulpen oben nicht einfach ein Traum? Da weiß ich doch jetzt auch, warum ich mich damals schon um kurz vor Acht vor dem Laden in den üblichen Wahnsinn der Einkaufswütigen gestürzt habe *lach*.


Jedes Mal bin ich wieder überrascht und auch ein wenig amüsiert, wenn ich die vielen (größtenteils) älteren Herrschaften vor dem Laden bewundere, die ganz tapfer für ihre Kinder und Enkelkinder auf die Jagd nach den besten Schnäppchen gehen.


Mich findet man in diesem Gedränge eigentlich immer nur, wenn es interessante Pflanzen oder Zubehör für den Garten gibt. Aber auch dann kann ich trotzdem meistens die Ruhe bewahren, denn eigentlich wollen alle Anwesenden nur die Kinderkleidung raffen, die Pflanzen sind selten so sehr gefragt. 


Und so kann ich mich in Ruhe der Auswahl der schönsten Blumenzwiebeln oder ähnlicher Dinge widmen, während am anderen Ende des Ladens der Bär tobt *grins*.


Ich kann mich aber noch gut erinnern, dass sich vor einigen Jahren mal zwei ältere Damen so sehr um das letzte noch vorhandene neue Oberbett stritten und es zwischen sich hin- und herrissen, dass der Marktleiter es zu guter letzt an sich nahm und den beiden erbosten Damen  mitteilte, dass dieses Teil dann eben keine von beiden bekommen würde *lach*.



Wie sieht es bei Euch aus? Greift Ihr bei den Blumenzwiebeln beim Discounter auch zu, oder bestellt Ihr Eure Zwiebeln beim gut sortierten Fachhandel?

Montag, 21. April 2014

Ein Käfig voller Rosen...

Ich hoffe, Ihr habt die vergangenen Osterfeiertage genossen, alle Ostereier gefunden, die Leckereien vernichtet, die Familie geherzt und einfach eine tolle Zeit gehabt. Bei uns war das Wetter zumindest am Ostersonntag sehr schön, so dass wir tatsächlich draußen sitzen und das Mittagessen und den Kuchen unter freiem Himmel genießen konnten. Wie herrlich!



Und der Osterhase hatte es in diesem Jahr natürlich auch gut getroffen, konnte er seine Nester und sonstigen Kleinigkeiten doch in einem üppigen Garten voller guter Verstecke unterbringen. Wenn ich da an die vergangenen Osterfeste denke - auweia, da hat er bestimmt häufig gestöhnt, weil er gar nicht wusste, wo er seine Sachen zwischen all den kahlen Bäumen und mit Schnee bedeckten Beeten überhaupt "verstecken" sollte *lach*.


Aber ich schweife ab. Eigentlich wollte ich Euch nur schnell meinen neu bepflanzten Vogelkäfig zeigen, der immer unseren Terrassentisch ziert. Die Zeit der Primelchen, Traubenhyazinthen  und Bellis war nun wirklich vorbei und ich wollte zum Osterfest natürlich etwas Dekoratives auf dem Tisch stehen haben.


Leider ist die Schale dieses Käfigs sehr flach und so ist es nicht immer ganz einfach, passende Pflanzen zu finden. Aber in diesem Fall strahlten mich fünf kleine Zwergtopfrosen beim Blumenladen meines Vertrauens an. 


Da habe ich natürlich sofort zugegriffen und meinen kleinen Käfig mit ihnen bestückt. Etwas Moos und zwei kleine Efeupflänzchen dazu - schon sieht es doch wieder hübsch und dekorativ aus, oder?


Nun werden wir hier mal noch die zweite und letzte Ferienwoche genießen - ich hoffe, Ihr habt auch alle noch frei?

Freitag, 18. April 2014

Frohe Ostern!


Drunten an der Gartenmauern
hab ich sehn das Häslein lauern.
Eins, zwei, drei -
legt's ein Ei,
lang wird's nimmer dauern.
Kinder, lasst uns niederducken!
Sehr ihr's ängstlich um sich gucken?
Ei, da hüpft's -
und dort schlüpft's
durch die Mauerlucken,
und nun sucht in allen Ecken,
wo die schönen Eier stecken:
Rot und blau
grün und grau,
und mit Marmelflecken.

Friedrich Wilhelm Güll (1812 - 1879)




Meine Lieben!
Ich wünsche Euch ein (hoffentlich) sonniges Osterfest
inmitten all der grünen und bunten Pracht!
Lasst es Euch gut gehen, findet alle versteckten Eier
und habt viel Spaß mit Euren Lieben!

Sonntag, 13. April 2014

Querbeet...

... geht es heute mal durch meinen Garten. Und zwar nur, weil mir heute so gar kein roter Faden in diesem Post einfallen will *lach*. Leider ist das Wetter inzwischen nicht mehr so schön, dass man den ganzen Tag auf der Terrasse sitzen möchte. Aber für einige ausführliche Stunden Gartenarbeit ist es genau richtig und so habe ich in den letzten Tagen noch mal ein bisschen Ordnung geschaffen. 


Bei der Gartenarbeit kann man ganz wunderbar diese besondere Zeit im Garten genießen - die Vögel sind ganz fleißig mit dem Nestbau beschäftigt und flattern einem emsig um die Ohren, die Blüten der Kirschbäume wehen einem wie Schneegestöber um den Kopf und wenn die Sonne zwischendurch immer mal wieder durch die Wolken bricht, dann weiß man, wofür man all die Arbeit auf sich nimmt, oder?


Mein Mann hat schon am vergangenen Wochenende unsere "Wasserspiele" wieder für eröffnet erklärt. Die kleinen Pumpen wurden wieder eingesetzt, eine Grundreinigung durchgeführt und schon kann es wieder losgehen mit dem plätschernden Nass. Die Vögel sind natürlich auch ganz begeistert von dem vielen fließenden Wasser in unserem Garten und nehmen schon wieder regelmäßig ihr Bad. Der sprudelnde Mühlstein oben ist dabei der Hit bei den gefiederten Freunden, können sie doch hübsch im Wasser stehen und sich dabei von den Wasserwellen umspielen lassen *lach*.


Die Tulpen stehen derzeit in voller Blüte. Ich habe sie im letzten Herbst gesetzt. Leider haben sich auch in diesem Jahr wieder einige "Farbausreißer" darunter gemischt. In den quietschigsten Orangetönen schreit es mir förmlich entgegen, wenn ich in den Garten gehe *grins*.



Als ich vor über vier Jahren mein Knotengartenbeet angelegt und den Kugelahorn gepflanzt habe, setzte ich zu seinen Füßen 80 Tulpenzwiebeln - natürlich in rosa! So dachte ich zumindest *seufz*. Im Frühjahr darauf strahlten mich dann allerdings 80 orange Tulpen an und brachten mein ganzes Garten-Farbkonzept durcheinander. Seitdem nehme ich mir in jedem Jahr vor, die Tulpen nach der Blüte aus dem Beet zu nehmen, um sie dann durch neue zu ersetzen. Dann sind aber jedesmal die Funkien so weit ausgetrieben, dass ich nicht mehr alles aufreißen will. Und so beobachte ich von Jahr zu Jahr die immer weniger werdenden Tulpen - jetzt sind es noch ganze 6 Blüten! Ich habe also berechtigte Hoffnung, dass die ganze Sache im nächsten Jahr ausgestanden ist *lach*.


Vor einigen Tagen habe ich ein Gartenschlauchset inklusive Anschlüssen von der Firma GARDENA zum Testen bekommen - da habe ich natürlich nicht "Nein" gesagt *lach*. Als fleißige Gärtnerin ist das für mich natürlich immer ein wichtiges Thema - das Gießen und der möglichst reibungslose Umgang mit dem benutzten Gartenschlauch. Wir haben schon seit vielen Jahren Produkte von GARDENA in Benutzung und sind immer sehr zufrieden damit. Nun gibt es ein neues Gartenschlauchmodell (Comfort High Flex), nämlich ein flexibler, extrem langlebiger Schlauch mit Polyester-Spirale, der sich dank des neuen GARDENA System-Streifens Power Grip fest und sicher mit Anschlussgeräten wie Spritzen, Brausen, Gießstäben, Regnern oder auch der Bewässerungssteuerung verbinden lässt.



Was mich aber am meisten begeistert hat, ist der schwenkbare Anschluss, der verhindert, dass der Schlauch immerzu geknickt wird, wenn man mit dem Schlauch durch den Garten wandert. Dieses Gelenk, das Ihr oben auf den Fotos sehen könnt, bewegt sich bei jeder Bewegung mit und lässt den Gartenschlauch immer gerade hinter Euch herlaufen. Für mich hat das Ganze noch einen weiteren großen Vorteil: Kennt Ihr das Problem, wenn der Gartenschlauch aufgerollt über dem Wasserhahn hängt so wie auf den Fotos oben? Dann ist es nämlich fast unmöglich,eine Gießkanne mit Wasser zu füllen, weil man mit dem Schlauch nicht mehr richtig an den Hahnauslauf herankommt. Mit dem neuen Gelenkstück ist das aber kein Problem mehr, weil man den Hahn nach vorne drehen kann und so ohne Probleme die Kanne füllen kann.


Im Moment sieht der Buchs übrigens noch recht gut aus - alles treibt aus und sieht saftig grün aus. Ob das allerdings so bleibt, ist fraglich. Im Frühjahr ist meistens noch kein Buchspilz zu sehen, das Problem entwickelt sich meist erst im Laufe des Jahres - je nachdem, wie feucht es ist.


Auch der Knoten macht einen guten Eindruck - er wartet allerdings schon sehnsüchtig auf seinen ersten Haarschnitt! Damit warte ich aber noch bis zum Mai, wenn die neu ausgeschlagenen Triebe schon etwas ausgehärtet sind. Schneidet man zu früh, führt das nur dazu, dass der Buchs nochmals stark austreibt und man dann noch mal nachschneiden muss.


Puh, genug Text für heute, oder? Ich wünsche Euch eine wunderbare Vor-Osterwoche! Hier haben die Ferien begonnen - und die gilt es nun zu genießen!

Mittwoch, 9. April 2014

Vom Winde verweht...

Jedes Jahr wieder warte ich darauf. Wo werden sie sich wohl niedergelassen haben? In welcher Ritze werden sie zum Vorschein kommen?

Die Rede ist vom Hornveilchen. Ich liebe ihre kleinen bunten, hübschen Gesichter so sehr, dass ich sie in jedem Frühjahr zuhauf aus dem Gartencenter mit nach Hause nehme und alle möglichen Töpfe und Behälter mit ihren anmutigen kleinen Blüten fülle.


Dann erfreue ich mich wochenlang an ihnen. Sie werden immer üppiger und fülliger, die Blütchen recken sich nach der Sonne. Ein schöner Anblick .... aber was noch viel schöner und vor allen Dingen überraschender ist, ist die Frage, wohin sie ihre Samen im letzten Jahr mit dem Wind haben treiben lassen.


An den lustigsten und seltsamsten Stellen findet man die kleinen Gesellen dann wieder. Entweder mitten im Rasen, so wie ganz oben. Oder in meiner Hauswurzenkiste, die anscheinend beste Bedingungen bietet, um sich dort auszubreiten.


Aber auch eine mit Unkraut gefüllte Ritze auf unserer Garageneinfahrt kann ein hübsches neues Zuhause sein. Einige Jahre hatte ich im Frühjahr immer eine große Schale Hornveilchen im Knotengartenbeet stehen - das führte ganz bald zu einer großen Anzahl von Hornveilchennachwuchs im gesamten Beet - ein so drolliger Anblick, dass ich sie natürlich gewähren ließ. 

Besonders gut lassen sich Hornveilchenblüten übrigens pressen - sie bewahren sehr gut ihre Farbe und ihre Zeichnung - und lassen sich sehr gut als hübsche Verzierung auf Ostereiern verwenden!

Dienstag, 8. April 2014

Blühende Bäume




An Ästen, die sich neigen,
Und braun und dunkel schweigen,
Springt auf die weiße Blütenpracht
Und lacht und leuchtet durch die Nacht
Und bricht der Bäume Schweigen,
Dass sie sich rauschend neigen
Und rauschend ihre Blütenpracht
Dem dunklen Grase zeigen!



So dringt zu dieser stillen Stund
Aus dunklem, tiefem Erdengrund
Ein Leuchten und ein Leben
Und öffnet singend mir den Mund.
Und macht die Bäum erbeben,
Dass sie in lichter Blütenpracht
Sich rauschend wiegen in der Nacht!
(Hugo von Hofmannsthal)



Bevor all die blühende Pracht schon wieder leise zu Boden rieselt, wollte ich Euch noch schnell meine grüne Oase im Schein der untergehenden Sonne und der Gartenbeleuchtung zeigen.


Jedes Jahr wieder bin ich von der Pracht der Blütenfülle überwältigt!


In der letzten Nacht war es sehr windig und viele Blüten sind schon "vom Winde verweht".
Der Duft, der derzeit durch unseren Garten schwebt, ist unbeschreiblich - für mich die schönste Zeit im Jahr!

Ach übrigens, habt Ihr mich schon entdeckt? In der neuesten Ausgabe der "Bild der Frau" gibt es einen Bericht über mich und meinen Knotengarten auf Seite 31!

Freitag, 4. April 2014

Schlachtfest

Heute ist es in unserem Garten zu einem unglaublichen Massaker gekommen! Ich konnte es erst kaum glauben, die folgenden Bilder sind wirklich nichts für schwache Nerven!

Da habe ich nichtsahnend den lieben Osterhasen bei mir zu Besuch, habe ihm ein hübsches Plätzchen auf unserer Terrasse angeboten ... und nun das:


Da kommt dieser kleine Kerl und macht sich mir nichts, dir nichts über den armen Osterhasen her...


...da wird gehackt, gezupft, gerissen und gepickt...


... der Osterhase in seine feinsten Einzelteile zerlegt...



... nur, um Nistmaterial für die eigene gute Stube zu haben! Ist das zu fassen?

Und was bleibt zurück?


Dahingemorchelt! In seine Einzelteile zerlegt!


Als die Anja kommt nach Haus,
sieht der Osterhase traurig aus,
ohne Augen steht er dort,
die sind alle beide fort!
(frei nach dem "Daumenlutscher" *kicher*)