Hortensienträume

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Mit Gartenbuddelei auf Reisen...

Einblicke in die Niederländische Gartenkunst

Mein Gartenparadies

Aus meinem Herbstgarten

Freitag, 29. März 2013

Frohe Ostern!

Osterhäschen

Drunten an der Gartenmauer
hab' ich sehn das Häslein lauern.
Eins, zwei, drei: legt's ein Ei,
lang wird's nimmer dauern.
Kinder, lasst uns niederducken!
Seht ihr's ängstlich um sich gucken?
Ei, da hüpft's und dort schlüpft's
durch die Mauerlucken.
Und nun sucht in allen Ecken,
wo die schönsten Eier stecken,
rot und blau und grün und grau
und mit Marmorflecken.

Friedrich Güll




Ich wünsche allen
 meinen Leserinnen und Lesern
ein wundervolles, fröhliches
und lustiges Osterfest
mit einem ganz fleißigen Osterhasen,
Aufmerksamkeiten,
Feierlichkeiten und Freude!

Dienstag, 26. März 2013

Kleiner Ausflug


Okay, man kann es ja echt nicht mehr hören - das ständige Gemecker über das Wetter, oder? Mir reicht es jetzt auch - wir können es ja doch nicht ändern.

Deswegen habe ich mit meiner Familie am letzten Wochenende einen kleinen Ausflug in die nahegelegene wunderschöne Stadt Münster unternommen. Wir haben es uns dort mittags richtig gut schmecken und uns mit westfälischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen - sollte man viel häufiger tun!

Für Euch habe ich einige Fotos mitgebracht - vielleicht habt Ihr ja Lust, dieser weit über die Grenzen hinaus bekannten und beliebten Stadt einen Besuch abzustatten. Es lohnt sich!



Mit rund 300.000 Einwohnern gilt Münster seit 1915 als Großstadt und gehört mit rund 45.000 Studenten zu den größten Universitätsstätten Deutschlands. Bekannt ist Münster als Fahrradstadt sowie für seine nach und nach wieder hergestellte historische Altstadt, die sich überaus prachtvoll präsentiert.




Architektonisch gesehen ist Münster eine Stadt voller Widersprüche. Das Erscheinungsbild der Innenstadt rund um den Prinzipalmarkt mit Arkadengang und Giebelhäusern ist seit dem 12. Jahrhundert fast vollständig erhalten geblieben, obwohl die einzelnen Gebäude selbst überwiegend zerstört und wiederaufgebaut wurden.




Im Gegensatz zu vielen anderen Städten hat sich der Wiederaufbau der nahezu völlig zerstörten Innenstadt am alten Stadtbild orientiert. Im Bereich des Kuhviertels, des Aegidiiviertels, der Engelenschanze und des Schlossplatzes wurden Durchbrüche vorgenommen und neue Straßen geschaffen. Allerdings wurde der Promenadenring erhalten und im Bereich von Domplatz und Prinzipalmarkt die Straßen nicht verbreitert, so dass hier der mittelalterliche Stadtgrundriss weitgehend erhalten blieb, auch wenn die Bebauung größtenteils seit den 1950er Jahren entstand.




Die Lambertikirche (siehe unten) ist die von den Kaufleuten der Stadt finanzierte „Gegenkirche“ zum bischöflichen Dom. Die erste Kirchengründung ist um das Jahr 1000 nachweisbar, die heutige Kirche existiert seit 1375. Bekannt wurde die Kirche durch die Körbe am Turm, in denen die "Wiedertäufer" nach ihrem Tod weithin sichtbar aufgehängt wurden. Die zwischenzeitlich restaurierten Originale der Körbe hängen noch immer dort.





In Münster finden sich zahlreiche architektonische Meisterwerke historischer Baukunst. An vorderster Stelle sei der Prinzipalmarkt (siehe Bilder unten) genannt. Diese historische Kaufmannsstraße besteht aus einer Vielzahl aneinander gereihter Giebelhäuser mit einem durchgehenden Bogengang. Nach der fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde er in Anlehnung an das historische Vorbild wieder aufgebaut. Teil des Prinzipalmarktes ist das Wahrzeichen der Stadt, das historische Rathaus mit dem originalen „Friedenssaal“, in dem zwischen 1643 und 1648 die Verhandlungen zum Westfälischen Frieden stattfanden und am 15. Mai 1648 der Friede von Münster geschlossen wurde.








Der heutige Dom (siehe unten) entstand in den Jahren von 1225 bis 1264 und wurde unter anderem nach dem Zweiten Weltkrieg auf Grund starker Zerstörung umgebaut. Weithin sichtbar ist der Dom vor allem auf Grund seiner inzwischen grünen Kupferdächer. (Quelle: Wikipedia).




Tolle Geschäfte laden in Münster zum gemütlichen Bummeln ein und in den zahlreichen Gaststätten und Cafes kann man - vor allen Dingen im Sommer - ganz wunderbar das Ambiente Münsters genießen. Aber natürlich ist Münster auch bei Nacht eine echte Rarität:


Und, habe ich Euch neugierig gemacht? Spätestens seit der berühmten und allseits beliebten "Münster-Tatorte" wolltet Ihr doch sowieso unbedingt mal hierher, oder?

Freitag, 22. März 2013

Weiß? Kann ich auch ...


Liebe Frau Holle!
Wenn Sie meinen, dass Sie mich mit diesem weißen Zeugs aus Ihren Oberbetten Ende März  in irgendeiner Weise beeindrucken - dann muss ich Sie leider enttäuschen!

Weiß kann ich nämlich auch - und zwar sehr gut!






Na ja, ich bin ehrlich, ein wenig geht mir das ewige Schnee-Regen-Kalt-Minusgrade-Hin-und-Her doch allmählich auf den Senkel. Im letzten Jahr um diese Zeit hatte ich schon alles fertig im Garten, die Terrasse einschließlich Möbeln war gereinigt und überhaupt haben wir uns schon über Temperaturen jenseits der 20 Grad-Grenze gefreut. Aber, was hilft es? Nichts.








Na ja, wenigstens meine Nachbarn haben seit dem letzten Wochenende ein wenig was zu Lachen. War ich doch so voreilig (ehrlich gesagt - ich   k o n n t e   es nicht mehr abwarten!) und habe schon die Kästen vor der Haustür mit Primelchen und Co. bepflanzt. Und jetzt? Jetzt muss ich   j e d e n   Abend alles vor der einbrechenden Kälte in Sicherheit bringen - sicherlich sehr zur Belustigung der Nachbarn (ich winke mal lieb virtuell rüber, ich weiß, hier wird mitgelesen *lach*). Boah, wie anstrengend, aber: wat mut, dat mut. Ihr habt sicherlich mehr Standfestigkeit bewiesen und noch mit der Frühlingsbepflanzung gewartet, oder?



Wie auch immer, irgendwann wird er doch wohl noch kommen, der Frühling. Oder? Fällt der dieses Jahr ersatzlos aus? Gehen wir direkt in den Sommer über? Beim Blick nach draußen habe ich derzeit jedenfalls nicht das Gefühl, als wäre nächste Woche Ostern - es erinnert mich irgendwie mehr an Weihnachten.

Weiß kann er hier übrigens auch ganz toll:




Viel besser als Frau Holle, ha!
Schönes Wochenende! Ich bin  - nicht im Garten.

Mittwoch, 20. März 2013

Trotz allem ... Frühlingsbeginn




...Wieder flattern durch die Lüfte;

Süße, wohlbekannte Düfte

Streifen ahnungsvoll das Land.

Veilchen träumen schon,

Wollen balde kommen.

Horch, von fern ein leiser Harfenton!

Frühling, ja Du bist 's!

Dich hab’ ich vernommen! 
(Eduard Mörike)


Auch wenn ich weiß, dass es momentan so gar nicht danach aussieht, ich bin mir sicher, "er" steht schon direkt vor unserer Tür ... ganz bald ist er da! Freuen wir uns auf ihn!

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Frühlingsanfang! 
 

Sonntag, 17. März 2013

Kunstwerk

Gestern gab es mal wieder einen Tag ohne dieses lästige weiße Zeugs von oben ;-), da habe ich mich selbstverständlich gleich in den Garten aufgemacht, um die Blütenreste vom letzten Jahr zu entfernen.


Bei inzwischen ungefähr 35 Hortensienbüschen, die sich rund um unser Haus verteilen, fällt da doch so einiges an Blütenköpfen an.

Und dann stieß ich beim Aufräumen noch auf ein kleines Kunstwerk vom letzten Jahr, welches sich in unserer Clematis an der Hauswand versteckte. 


Ein wunderschönes Amselnest vom letzten Jahr. Mit viel Liebe und Ausdauer aus Moos und kleinen Zweigen  zusammengesetzt. Ein wirkliches Kunstwerk! Darin noch ein komplettes Ei. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass aus diesem kleinen gepunkteten Ding eine kleine Amsel schlüpfen könnte, oder? Leider musste ich die Clematis aufgrund der Welke zurückschneiden, so dass das Nest nicht dort bleiben konnte.





Überhaupt finde ich Amseln erstaunlich. Sie brüten zwischen März und Juli bis zu fünfmal! Und dabei liegen jeweils 3 - 5 blaugrüne, gesprenkelte Eier im Nest! Unglaublich, oder?

Das Nest habe ich zu Dekozwecken auf die Terrasse geholt. Die Erfahrung zeigt aber, dass es dort nicht sehr lange überleben wird - die Vögel werden es sehr schnell entdeckt haben und es als Nestbaulieferant für ihre neuen Brutstätten benutzen. Im Garten hörte ich es nämlich gestern schon überall fleißen klopfen - die ersten von uns aufgehängten Vogelhäuser sind schon wieder bezogen und werden fleißig eingerichtet!

Montag, 11. März 2013

Winter? Schon wieder?

Was ist denn bloß da draußen los? Hier schneit es, es geht ein eisiger Wind und tagsüber haben wir unterirdische Temperaturen von - 3 Grad :-(.

Bevor wir jetzt alle in schwere Es-war-doch-schon-fast-Frühling-was-ist-denn-das-jetzt-Depressionen verfallen, lade ich Euch in mein Wohnzimmer ein, wo es in der Zwischenzeit noch ein wenig österlicher geworden ist.



Habt Ihr schon die tollen Ostersachen von Lindt gesehen? Die passen natürlich wie die Faust aufs Auge in meine rosa Dekobude *lach*.





Mit der Osterdeko ist das ja immer so eine Sache: Schnell wirkt es zu bunt und übertrieben - Ihr wisst sicherlich, was ich meine. Während es zu Weihnachten bei uns gerne recht üppig sein darf, halte ich es zu Ostern eher etwas dezenter. Nur hier und da ein kleiner Hingucker - das reicht.

Draußen darf es dann gerne etwas lustigbunter zugehen. 






So, und da ich ja weiß, dass Ihr alle ganz gespannt seid, wer denn nun das Buch "So werde ich Biogärtner" von Karl Ploberger gewonnen hat, gehen wir nun direkt zur Ziehung des Gewinners über:

Alle Teilnehmer sind in unserem Lostöpfchen gelandet und ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Euch für Eure rege Teilnahme bedanken! Mein Sohn hat natürlich gerne die Ziehung des Gewinnerloses übernommen :-)!


 Und gewonnen hat:


Die liebe Inge, die mit ihrem obigen Kommentar den Jackpot geknackt hat *lach*! Herzlichen Glückwunsch, liebe Inge. Schreibe mir doch unter gartenliesel@gmx.net eine Email mit Deiner Adresse. Ich gebe diese dann sofort an den Ulmer-Verlag weiter und Dein Gewinn macht sich zu Dir auf den Weg. Ich wünsche Dir ganz viel Freude damit!

Euch allen wünsche ich eine schöne, hoffentlich nicht zu verschneite Woche!

Samstag, 9. März 2013

Man muss nur...

... Geduld haben! Endlich habe ich eine Pflanze im Blumenhandel  ergattert, auf die ich schon lange gewartet habe: Eine Fritillaria Meleagris! Vielen wahrscheinlich besser bekannt als "Schachbrettblume".




Die Schachbrettblume, auch Kiebitzel genannt, gehört zur Familie der Liliengewächse. Die Übersetzung des Namens bedeutet "Perlhuhn" und bezieht sich auf das typische Muster der Blüte. Die als Zierpflanze beliebte Zwiebelpflanze wurde zur Blume des Jahres 1993 gewählt.




Die Schachblume wächst als ausdauernde krautige Pflanze. Dieser vorsommerliche Geophyt bildet eine runde Zwiebel von etwa 1 bis 2 cm Durchmesser als Überdauerungsorgan. Im zeitigen Frühjahr treibt sie einen etwa 15 bis 20 cm langen unverzweigten und beinahe runden Stängel. An diesem stehen wechselständig vier bis fünf schmalrinnige und graugrün gefärbte Laubblätter.


Von April bis Mai entwickeln sich die meist einzeln, selten zu zweit stehenden nach unten hängenden Blüten. Die zwittrigen, dreizähligen Blüten sind fast geruchlos und glockenförmig (Quelle: Wikipedia).



Na, wie auch immer: Mir gefällt sie ausnehmend gut. Ein richtiger Eyecatcher eben. 



So allmählich wird das Wetter bei uns wieder kälter und unangenehmer. Von Zeit zu Zeit regnet es. Aber vielleicht habe ich ja doch noch das ein oder andere Stündchen Zeit, um im Garten weiterzumachen.


Ich wünsche Euch auf jeden Fall ein schönes Wochenende und wer Lust und es noch nicht getan hat, darf gerne hier noch in den Lostopf hüpfen.