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Aus meinem Herbstgarten

Samstag, 29. Januar 2011

Ein altes Versprechen...

... gilt es noch einzulösen. Vor einiger Zeit hatte ich kurz angemerkt, was man aus Kokosfett, Vogelfutter und etwas Kreativität so machen kann. Ich füttere die Vögel in unserem Garten leidenschaftlich gerne und war es in diesem Winter ein wenig leid, immer nur die herkömmlichen Meisenknödel und die bekannten Futtermischungen zu verfüttern. Herausgekommen sind schöne kleine Futterküchlein. Ihr braucht dazu Kokosfett, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, gewöhnliche Futtermischungen für Vögel und kleine Backförmchen. Die auf dem kommenden Bild gezeigten Ausstechförmchen und den Bindfaden könnt Ihr Euch wegdenken - dieses Experiment ist leider kläglich gescheitert *grins*.


In einem großen Topf erhitzt man bei mittlerer Hitze das Kokosfett,


zwischendurch immer mal wieder umrühren, bis es sich ganz aufgelöst hat. Aber bitte nicht zum Kochen bringen!


Nun einfach die Haferflocken, Futtermischung, Sonnenblumenkerne, gerne auch Nüsse, Rosinen etc. hineingeben und gut durchrühren.


Diese Mischung in die Backförmchen geben. Ich habe verschiedene Formen ausprobiert - das muss man einfach austesten.



Nun das Kokosfett erkalten lassen - am besten geht das natürlich im Kühlschrank. Wenn alles gut durchgekühlt und wieder hart geworden ist, kann man die Formen umstülpen und die kleinen Futterküchlein sollten herausfallen. Wenn nicht - die Formen einfach einen kurzen Moment in warmes Wasser halten, dann wird das Kokosfett wieder etwas angeweicht und die Küchlein lassen sich leicht aus der Form herausnehmen.

Tja, und so schön sehen die Vogelfutterkuchen dann aus:



Macht doch was her, oder? Na ja, zumindest so lange, bis die kleinen gefiederten Freunde darüber hergefallen sind.



Mittwoch, 19. Januar 2011

Der Winter...

... hat im Moment eine kleine Pause eingelegt. Fast könnte man bei den Temperaturen schon meinen, der Frühling stünde vor der Tür. Aber natürlich befinden wir uns noch mitten im Winter und dieser wird auch sicherlich nochmal zurückkehren. Gott sei Dank hat sich aber der Schnee inzwischen verzogen und darüber bin ich auch nicht wirklich unglücklich - habe ich mich doch an einem Tag viermal mit meinem Auto in den Schneemassen festgefahren. Eine Erfahrung, die ich nicht wirklich brauche *grins*.

Der Garten präsentiert sich im Moment mehr matschig und farblos. Der Rasen quietscht und quatscht bei jedem Schritt und lässt einen gar nicht glauben,  dass er irgendwann auch mal wieder saftig und grün und wunderschön aussehen könnte.
 
Meine Buchshecken haben den starken Schneefall auch gut überlebt. Ich hatte doch ein wenig Sorge, waren sie doch wochenlang unter einer riesigen Schneedecke begraben. Aber zum Glück kam alles wieder unbeschadet zum Vorschein.

 
Auch der Knotengarten sieht noch ganz normal aus und wird hoffentlich in diesem Jahr noch ein kräftiges Stückchen wachsen - sofern ihn nicht der Buchsbaumpilz dahinrafft *seufz*.


 
 
Aber natürlich habe ich dann doch noch etwas erfreuliches während meines matschigen Gartenrundganges entdeckt:


Meine Christrose streckt schon ihre ersten Knospen empor. Lange wird es sicherlich nicht mehr dauern, bis die ersten Blüten zu entdecken sein werden.


Und auch meine Fetthennen scheinen schon in den Startlöchern zu stehen. So ganz langsam können wir uns also anscheinend schon auf die ersten Tage im Garten mit entspannender Gartenarbeit freuen. Was für eine schöne Vorstellung, nachdem man jetzt wochenlang nur im Haus gesessen hat und seufzend und sehnsüchtig in den verschneiten Garten geblickt hat, oder?

Sonntag, 16. Januar 2011

Fundstücke

Tja, manchmal passiert es: Man sieht etwas und weiß sofort: Das muss ich haben! So erging es mir jetzt, als ich auf einem Antik- und Trödelmarkt herumstreifte. Dort stand er, ein uralter vergoldeter Spiegel. Man sieht ihm sein Alter an, aber er ist trotz seiner kleinen Makel, die die Zeit an ihm hinterlassen hat, einfach wunderschön.


Und er passt einfach wunderbar in unser Wohnzimmer. Das ältere Ehepaar, das ihn zum Verkauf angeboten hatte, war wohl sehr froh, dass den Spiegel jemand gekauft hat, der sich so sehr darüber freuen kann. Die Frau erzählte mir, dass der Spiegel schon ihrer Mutter gehört hat. Ihr Mann war ganz Gentleman und hat mir das schwere Stück noch bis zum Auto getragen.


Und nun hängt er hier bei uns und erfreut uns jeden Tag.