Hortensienträume

Von alten Schätzen...

Mit Gartenbuddelei auf Reisen...

Einblicke in die Niederländische Gartenkunst

Mein Gartenparadies

Aus meinem Herbstgarten

Samstag, 26. Juni 2010

Sommerlich(t)

Bei herrlichstem Sommerwetter und warmen Temperaturen um die 28 Grad habe ich mich heute mal mit der Kamera zu einem kleinen Rundgang aufgemacht und den besonderen Lichteinfall in unserem Garten im Bild festgehalten.

Dieser Fingerhut blüht schon seit zwei Jahren in meinem Garten. Es ist ein Staudenfingerhut, den ich mir auf einer Gartenausstellung gekauft habe - er ist sehr zuverlässig.



Wollziest - ich mag diese Pflanze sehr - leider hat er schattenbedingt in meinem Garten keinen optimalen Standort. Diese Pflanze wird wohl auch als Eselsohr bezeichnet - und das trifft es doch sehr gut, oder?





Einige Blüten der Leonardo da Vinci, die ich kurz vor dem Verblühen geschnitten habe, drehen ihre letzten Runden in unserer Vogeltränke.





Geregnet hat es bei uns schon ewig nicht mehr - der Boden ist extrem ausgetrocknet und auch der Rasen leidet. Jeden Abend drehe ich deshalb lange meine Runden mit dem Gartenschlauch.


Man könnte glatt meinen, es handelt sich hierbei um ein kleinblütiges Röschen, aber in Wirklichkeit ist es ein gefülltes Fleißiges Lieschen. Diese habe ich in diesem Jahr das erste Mal gepflanzt und bin ganz begeistert. Die Pflanzen sind besonders üppig und blühen überreich.
Sie stehen auf meiner Pflanzenliste fürs nächste Jahr ganz oben.

Samstag, 19. Juni 2010

Knotengarten - der 1. Schnitt

Das Wetter ist in den letzten Tagen sehr wechselhaft - mal scheint die Sonne, mal regnet es, es ist windig und für diese Jahreszeit ziemlich kühl. Der ideale Moment also, um meinen im Frühjahr gepflanzten Knotengarten das erste Mal zu schneiden.

Die Pflänzchen haben sich in der Zwischenzeit prächtig entwickelt. Einige Sorgen machte ich mir ja schon, da ich zur Zeit Probleme mit dem Buchsbaumpilz in meinem Garten habe. Aber es ist so, wie mir ein Gärtnermeister erklärt hatte: Lassen sie den befallenen Buchs stehen, schneiden sie bis ins gesunde Holz zurück und die Pflanzen werden schon wieder austreiben. Die dann wieder nachgewachsenen frischen Blätter habe ich zusätzlich von Zeit zu Zeit mit einem Pilzmittel behandelt. Auch den Knotengarten - und der hat es mir mit einem schönen gleichmäßigen Wuchs gedankt.

So sieht er also nach seinem ersten Coiffeur-Besuch aus:


Den Schnitt habe ich - wie immer - mit meiner Akkuschere vorgenommen. Das reine Schneiden hat nur gute 30 Minuten gedauert. Ich hatte meinen Pflanzplan vor mir liegen und so konnte ich sehr gut erkennen, wo die Pflänzchen höher oder niedriger sein müssen. Das Ergebnis kann sich doch für diese kurze Zeit schon sehen lassen, oder?



Auch unserer Pauline gefällt der Knotengarten so wieder viel besser. Sie liegt mit Vorliebe in den kleinen kurvigen Ecken auf dem trockenen Pinienmulch und lässt es sich gut gehen ;-)


Der Pinienmulch war auch das eigentliche Problem bei diesem ersten Korrekturschnitt: Während das reine Schneiden - wie gesagt - sehr schnell ging, musste ich dann eine irre lange Zeit damit verbringen, die abgeschnittenen Blätter wieder aus dem Mulch zu picken. Bei meinen Hecken lege ich immer auf beiden Seiten Müllsäcke aus, um das herunterfallende Schnittgut aufzufangen. Das klappt sehr gut - aber leider ist diese Methode bei diesem kleinen Knoten nicht so richtig gut durchzuführen. Aber was soll's - auf das Endergebnis kommt es ja an, oder?

Dann möchte ich Euch noch zeigen, welchen Blick ich morgens beim Frühstück aus dem Küchenfenster genießen kann:


Unsere Rosarium Uetersen blüht in diesem Jahr wirklich ganz besonders schön und üppig.


Während einer regenfreien Pause habe ich heute die langen Blüten- bzw. jetzt Samenstände meines Zierlauchs zurückgeschnitten. Diese sehr stabilen Stängel waren natürlich sofort etwas für meinen Sohn, der - wie sollte es auch bei so einer Mutter wohl sein - direkt in die Dekoration einstieg und erst mal unsere Gartenliege verschönert hat. Es versteht sich wohl von selbst, dass ich dieses Arrangement in den nächsten Tagen nicht anrühren darf, oder?



Auf der Terrasse habe ich die Deko auch mal wieder ein bißchen verändert - irgendwann sieht man sich einfach am Vorhandenen leid. Gott sei Dank hatte mir mein Schwiegervater mal wieder neue alte Weinkisten mitgebracht (Vielen lieben Dank nochmal dafür lieber Schwiegervater!), so dass rasch eine neue "Regalecke" entstand.


Ansonsten sieht unser Garten derzeit sehr grün und saftig aus. Mit einigen weiteren Fotos möchte ich meinen Lesern noch ein schönes Restwochenende und eine hoffentlich mal wieder sonnige und warme nächste Woche wünschen!




Samstag, 12. Juni 2010

Sommerzeit

Endlich ist er da ... der Sommer! Die ersten Rosen haben ihre schweren Köpfe geöffnet und betören mit einem unvergleichlichen Duft.

Auch die Clematis zeigt sich im Moment von ihrer schönsten Seite.

Noch ein neues Insektenhotel hat Einzug gehalten in unseren Garten. Mal schauen, ob es auch so gut besucht wird, wie das andere, sehr viel kleinere. Die Hummelhütte hat bislang übrigens noch keine neuen Mieter gefunden. Schade, aber vielleicht muss ich mal einen anderen Standort versuchen ... mal sehen.

Auch meine Rosarium Uetersen am Carport hat sich in diesem Jahr prächtig entwickelt und steht in voller Blüte.


Ach ja, und dieses neue Hängeobjekt habe ich mir auch noch gegönnt. Es wurde auf einem Gartenfestival angeboten und wurde dem Händler von den zahlreichen Besuchern praktisch aus den Händen gerissen. Es handelt sich hierbei um ehemalige Aufbewahrungskörbe für Blumenzwiebeln, die einfach unten umgeknickt wurden.



Ich habe es bepflanzt und mit einigen Dekoobjekten verziert.

An unserem Gartenteich tummelt sich in diesen Tagen auch so manches Getier. Libellen, Frösche, Schnecken und natürlich auch unsere Goldfische geben sich hier ein Stelldichein. Es ist zu herrlich zu beobachten, was sich da so alles tut.


Auch meine Männer genießen ihre Eispausen und beobachten das geschäftige Treiben ;-).



Zum Abschluss aber leider eine nicht so ganz erfreuliche Geschichte. In meinem Garten stehen ja inzwischen über 30 Hortensien, die aufgrund ihres Alters schon ganz beachtliche Größen erreicht hatten. Sie blühten in jedem Jahr wie wahnsinnig und waren ein überwältigender Anblick.
Der letzte Winter hat aber den meisten meiner Hortensien offensichtlich arg zugesetzt, so dass sich mir im Frühjahr folgender Anblick bot:

Von unten treiben die Büsche fleißig neu aus, aber die oberen langen Stängel sind alle kahl und ohne Blattansätze. Ein trauriger Anblick.

Ich habe nun an allen Büschen die vertrockneten Triebe zurückgeschnitten und hoffe, dass sich die Hortensien schnell wieder erholen.

Jetzt habe ich im Vergleich zu vorher winzige Büsche in meinen Beeten stehen, die noch dazu in diesem Jahr natürlich auch nicht blühen werden ...
Ist es Euch auch so mit den Hortensien ergangen?

Montag, 7. Juni 2010

Kreislehrgarten Steinfurt

Heute möchte ich Euch mal einen ganz besonderen Garten vorstellen. Es ist der Kreislehrgarten in Steinfurt.

Er ist eine einzigartige Einrichtung im Münsterland.




Seine stattliche Größe beträgt ca. 30.000 Quadratmeter und er wird jedes Jahr von mehr als 40.000 Gartenliebhabern besucht.



Der Kreislehrgarten wurde bereits 1914 als "Kreis Obst- und Gemüsegarten" gegründet. Seither ist er Demonstrations- und Schulgarten, in dem jedermann sich über die vielfältigen Möglichkeiten der Gartengestaltung informieren kann.




Die Gestalt des Kreislehrgartens wurde über die Jahre vielfach verändert. Früher stand der Obst- und Gemüseanbau im Mittelpunkt des Interesses. Heute geht es vorrangig um den Garten als Erholungsraum, den sich jeder nach seinen individuellen Vorstellungen und Neigungen gestaltet.



In diesem Garten findet man so viele wunderschöne Ecken zum Verweilen, Bestaunen, Ideen holen...



Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall ... und ist auch kostenlos!


Ich hoffe, Ihr hattet ein wenig Freude an dieser kleinen "Fremdgarten-Exkursion". Beim nächsten Mal gibt es dann wieder Neuigkeiten aus meinem eigenen Gartenreich.