Hortensienträume

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Einblicke in die Niederländische Gartenkunst

Mein Gartenparadies

Aus meinem Herbstgarten

Freitag, 29. Mai 2009

Pink

In unserem Garten blüht es zur Zeit an allen Ecken und Enden. Als ich den Garten vor sechs Jahren übernommen habe, gab es ein Mischmasch der unterschiedlichsten Farben. Von gelb über orange, lila und blau war eigentlich alles dabei. Ziemlich schnell war mir klar, dass das nicht meine bevorzugte Farbwahl ist - und so habe ich im Laufe der letzten Jahre Pink- und Rosatönen den Vorzug gegeben. Natürlich gibt es immer noch einige farbliche "Ausreißer", aber Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut ;-)!

Diese gelbe Schönheit z. B. ziert unseren Rosenbogen. Sie sieht wundervoll aus - und deswegen darf sie auch vorerst bleiben.


Genauso wie diese prächtige Rose (Westerland?), sie duftet ganz besonders gut:

Meine Endless Summer, die in einem großen Topf vor der Garage steht, entwickelt sich ganz prächtig. Ich habe sie jetzt nochmals nachgedüngt, denn ich vermute, bei der Menge an Blütenansätzen wird sie noch reichlich Kraft benötigen:
Sowieso herrscht im Moment vor dem Haus ein stetiges Kommen und Gehen. Es summt und brummt unglaublich laut, scheinbar stürzen sich derzeit alle Hummeln und Bienen auf unsere in Blüte stehende Kletterhortensie. Wie man sieht, bin ich mit dem Buchsbaumschnitt schon voran gekommen ... wenn ich allerdings daran denke, wieviel noch auf meine Akkuschere wartet - puh!

Etwas erstaunt war ich, als ich heute sah, wie weit der Phlox in meinem Vorgarten schon in seiner Entwicklung ist. Das sieht doch so aus, als wenn die erste Blüte nicht mehr lange auf sich warten ließe, oder?

Wie jedes Jahr freue ich mich auch in diesem wieder besonders über die Blüte des Frauenmantels. Er macht die Beete irgendwie so duftig und leicht und darf gerne in meinem Garten bleiben, obwohl er ja eigentlich farblich nicht so richtig ... aber egal!

Meine beiden Männer waren am letzten Wochenende zusammen im Zoofachhandel unterwegs und da sich Väter von ihren Söhnen ja immer breitschlagen lassen, wohnen jetzt diese Gesellen auf unserem Teich:

Leider gab es die wunderschönen Entchen nur im Dreierpack!!! Na egal, unser Sohn war jedenfalls ganz glücklich, was will man mehr?

Im letzten Herbst habe ich jede Menge Alium gepflanzt. Eigentlich nur eine Sorte und die haben auch in der Zwischenzeit schon sehr schön geblüht. Eine allerdings sieht so ganz anders aus und hat bislang auch noch gar nicht angefangen zu blühen:

Ich bin schon sehr gespannt, was sich daraus entwickelt. Es sieht ein wenig so aus, als wenn die Blüte weiß werden würde. Mal abwarten ... das ist ja gerade das Schöne am Gärtnern, man wird immer wieder überrascht.

Sonntag, 24. Mai 2009

Glück


Nach vier wundervoll freien, sonnigen und entspannten Tagen wünsche ich allen Lesern eine tolle und hoffentlich weiterhin sonnige (Arbeits-)Woche!

Donnerstag, 21. Mai 2009

Feiertagsbeschäftigungen

In vielen Teilen Deutschlands war das Wetter am heutigen Christihimmelfahrtstag wohl ganz besonders schlecht. Hier bei uns dagegen schien sehr häufig die Sonne und mit 20 Grad war es sehr angenehm und wir konnten mittags sogar grillen und draußen essen.


Am Nachmittag war unser Sohn dann bei seinem Freund zum Spielen eingeladen und so hatte Mutter überraschend zwei Stündchen Zeit, um sich ihrem Lieblingshobby "Garten" zu widmen. Das wurde aber auch dringend Zeit!

In den letzten Tagen und Wochen ist alles nur so explodiert! Leider nicht nur die Pflanzen, bei denen man das gerne sieht, sondern auch das Unkraut. Und so habe ich mal einen kleinen "Rundumschlag" gemacht und gezupft, geharkt und aufgehübscht und jetzt sieht es größtenteils wieder annehmbar aus.





Auch mein Sohn ist ja mit seinen fast fünf Jahren schon ein begeisterter Gärtner (wen wundert's, bei der Mutter!) und so mussten wir natürlich in diesem Jahr auch etwas Eßbares anbauen. Wir haben uns für Radieschen entschieden. Jeden Tag wird jetzt beobachtet und natürlich auch gewässert:

Der erste Storchschnabel blüht zwischenzeitlich auch schon:


Die Kletterrose "Rosarium Uetersen", die unser Carport begrünt, zeigt auch ihre erste Blüte. Sie hat sich in diesem Jahr erstaunlich gut entwickelt. Leider ist das Foto nicht so besonders gut geworden, aber ihre Blüten sitzen ganz hoch oben! Ihr zu Füßen habe ich im letzten Herbst die Clematis "Arctic Queen" gepflanzt und ich bin schon sehr auf die erste Blüte gespannt!




Auch die anderen Clematissorten stehen im Moment in voller Blüte, hier eine unbekannte Schönheit, die wir noch von den Vorbesitzern übernommen haben:


Am Teich erfreut uns die Sorte "Dr. Ruppel" derzeit mit ihrer Pracht. Sie sieht wirklich wunderschön aus und hat das Umpflanzen vor einigen Wochen erstaunlich gut verkraftet:


Die Stiefmütterchen beweisen in diesem Jahr eine besonders große Ausdauer und Blühfreudigkeit:


Besonders liebe ich Lupinen, diese in allen möglichen Pink-, Weiß- und Rosatönen hat es mir besonders angetan. Leider gefallen sie auch den Schnecken ganz besonders gut, so dass ich auch in diesem Jahr in unserem sehr schattigen Garten nicht um den Einsatz von Schneckenkorn herumkomme :-(.


Mit diesen Bildern wünsche ich allen Lesern noch ein schönes, hoffentlich sonniges langes Wochenende!

Montag, 18. Mai 2009

Wehe, wenn sie losgelassen...

Einmal im Jahr verbringe ich ein schönes, ruhiges und erholsames kind- und mannfreies Wochenende mit meiner besten Freundin. Dieses Jahr zog es uns nach Hamburg. Und was soll ich sagen: Es war schön, sogar superschön, aber auf keinen Fall ruhig und erholsam :-)!

Mein Fazit: Die nächsten Wochen brauche ich keine Klamotten- oder Schuhläden mehr von innen zu sehen. Ganze zwölf Stunden waren wir am Samstag unterwegs. Begonnen hat es mit einem Trödelmarkt, der sich direkt vor unserer Pension befand und endete abends völlig erschöpft beim Inder um die Ecke. Meine Hände sind immer noch ganz taub vom Plastiktütenschleppen!

Als ich am Sonntagnachmittag wieder zu Hause ankam, hätte ich erst mal drei Tage Urlaub gebraucht ... beim nächsten Mal sollten wir uns also etwas Ruhigeres suchen.
Egal, der Kleiderschrank ist voll und ich hatte eine Menge Spaß ... ich hoffe, meine Freundin auch (ich winke mal kurz virtuell zu ihr rüber!).

Am Sonntagmorgen haben wir übrigens noch den Park "Planten un Blomen" in Hamburg besichtigt. Dort ist es wirklich wunderschön. Einen Besuch kann ich sehr empfehlen. Hier einige Fotos aus dieser mehr als reizvollen Anlage:






Dass sich ein Besuch der ca. 47 ha großen Parkanlage im Herzen Hamburgs lohnt, steht außer Zweifel. Hier reihen sich prachtvolle Blumenbeete an gepflegte Rasenflächen, idyllische Bäche und kleine Seen bieten sich als Orte der Entspannung, aber auch als Beobachtungsposten für die Entdeckung der zahlreichen Wunder der Flora und Fauna an. Gartenlokale laden inmitten der Parkanlage zum Verweilen ein.
Planten un Blomen bedeutet Pflanzen und Blumen und ist Hamburger Platt. Da sich dieses Idiom gelegentlich eines "Doppeltöners" bedient, wird Planten un Blomen nicht einfach "Planten un Blomen" sondern "Planten un Bloumen" ausgesprochen.

Montag, 11. Mai 2009

Kleine Gesellen

Das Wetter meint es ja in den letzten Tagen nicht allzu gut mit uns. Regen, Kälte, Wind ... alles dabei. Nur am Sonntag war es mal wieder so richtig schön sonnig und angenehm. Selbst die Frösche, die sich liebend gerne in unserer "Minipfütze" tummeln, ließen sich mal wieder blicken:


Diesen kleinen Gesellen habe ich kurz vorher in unserem Hausflur entdeckt. Ich habe ihn schnell eingefangen und dann ins rettende Nass hüpfen lassen. Ob er von sich aus unser Haus erkunden wollte, oder ob unsere Katze Pauline ihn ins Haus geschleppt hat, werde ich wohl nie herausfinden. Pauline fängt immer mal wieder Frösche, hat sie aber bislang immer verschont und sie nur irgendwo wieder abgesetzt. Vielleicht schmecken sie ihr einfach nicht...?

Auch dieser hübsche Kerl treibt sich in dem Teichbeet direkt an unserer Terrasse herum. Dabei sitzen ihm ständig zwei Katzen und ein spielender (fast) Fünfjähriger im Nacken. Ich finde, er ist wirklich hart im Nehmen :-)!


Unser Garten scheint im Moment nur so zu explodieren. Der Regen hat alles wahnsinnig wachsen lassen - leider auch das Unkraut. In der Zwischenzeit habe ich schon mit dem Buchsschnitt angefangen, aber da liegen noch viele viele Arbeitsstunden vor mir. Egal, hinterher sieht wieder alles toll aus und erfreut mich bis zum nächsten Jahr.

Auch das zuletzt neu angepflanzte Beet macht sich so langsam. Immerhin stehen die Pflanzen hier erst seit gut drei Wochen. Mal schauen, bis zum Ende des Sommers wird es hier sicherlich noch mal ganz anders aussehen.

Wirklich froh sind mein Mann und ich darüber, dass wir uns für den neuen Teich entschieden haben - er erfreut uns jeden Tag und häufig sitzen wir mit einem Stuhl oder einer Gartenliege davor und genießen einfach das Geplätscher. Zwischenzeitlich haben sich auch unsere sechs neuen Goldfische mal blicken lassen - allerdings immer nur kurz.


Ich wünsche allen Lesern noch eine schöne Restwoche!

Sonntag, 3. Mai 2009

Neue Mitbewohner

Nachdem wir den gestrigen Samstag bei strahlendem Sonnenschein überwiegend draußen verbracht haben - irgendwas ist ja immer zu tun - mussten wir heute dem doch wesentlich kühleren und teilweise nassen Wetter weichen. Gegen Abend kam aber ganz überraschend für einen kurzen Moment die Sonne hinter den Wolken zum Vorschein - und so bin ich schnell mit unserer Kamera losgezogen, um noch einige Fotos vom Garten und - ta da - von unseren neuen acht Mitbewohnern zu machen!

Zunächst quetschte sich aber eine alte Bekannte ins Bild:


Unsere einäugige Pauline - da musste ich schnell abdrücken, denn sie ist sonst wirklich die Erste, die das Weite sucht, sobald sie mich mit der Kamera erblickt.

In unserer "Pfütze" - so nenne ich unseren Miniteich an der Terrasse auch gerne - lässt sich ja sowieso in schöner Regelmäßigkeit immer mal wieder ein Frosch blicken. Nun haben wir aber zwei neue Bewohner:



Leider konnte ich nur diesen einen erwischen. Was ist es denn nur, ein Lurch?

Tja, von den restlichen sechs neuen Familienmitgliedern fehlt im Moment leider jede Spur. Auch minutenlanges Ausharren mit der Kamera konnte sie nicht dazu bewegen, sich mal zu zeigen. Seitdem wir den neuen größeren Teich angelegt haben, liegt mir mein Mann mit Fischen in den Ohren. Bislang konnte ich das immer noch abwehren, am Samstag aber hatte er mich dann überredet und kaufte kurzerhand sechs kleine Goldfische.

Nachdem wir diese dann in die Tiefen des Wassers entlassen hatten, ließen sie sich noch einmal kurz zum Fressen blicken - tja, und seitdem fehlt jede Spur von ihnen. Wir können nur vermuten, dass sie sich zuerst mal ganz nach unten verzogen haben, um sich einzugewöhnen. Selbst Futtergaben locken sie derzeit nicht an die Wasseroberfläche. Mal schauen...

Auf meinem weiteren Garten-Foto-Rundgang kam mir noch unsere Endless-Summer-Hortensie vor die Linse. Sie steht seit zwei Jahren vor der Garage und fängt schon an zu blühen. Nachdem sie im ersten Jahr doch noch sehr weiche Triebe hatte und eigentlich die ganze Pracht ihrer Blüten kaum tragen konnte (ich musste sie immer sehr zusammenbinden), sieht sie inzwischen doch ganz prächtig aus, oder?

Ganz stolz bin ich auch auf unsere Kletterhortensie, die sich langsam aber sicher an unserem Hausvordach entlanghangelt. Sie steht dort schon viele Jahre und hat sich jetzt wohl so richtig etabliert. Sie hatte glaube ich noch nie so viele Blütenansätze, wie in diesem Jahr.
Ganz reizend sehen auch wieder die Maiglöckchen aus:

Akeleien habe ich einige im Garten, hier mal eine in Rosa.


Die Bergflockenblume zeigt auch ihre ersten Blüten. Sie liebe ich besonders wegen ihres Duftes. Sie erinnert mich an Kindertage im Garten meiner Oma, dort habe ich immer mit der Nase in den Blüten gesteckt.

Tja, und unsere Clematis an der Hauswand muss ich auch noch mal zeigen. Sie steht jetzt wirklich in voller Blüte:

Im letzten Herbst habe ich in meinem Garten neben Tulpen- und Narzissenzwiebeln auch reichlich Zierlauchzwiebeln versenkt. Und siehe da, die ersten Blüten lassen sich schon erahnen:

Zum Schluss noch mein geliebter Fliederbusch, den ich mir leider nur von Ferne ansehen kann. Er wächst ganz hinten am Rand und leider auch so hoch, dass ich mir keine Blüten für die Vase schneiden kann. Dafür betört er mich jedesmal mit seinem Duft, wenn ich im Garten unterwegs bin. Und das ist doch auch schon was, oder?