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Aus meinem Herbstgarten

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Jahreswechsel

Den bevorstehenden Jahreswechsel möchte ich nutzen, um all meinen Lesern für Ihre netten Besuche und Kommentare in meinem Blog zu danken. Ich freue mich - gerade als Anfängerin - natürlich immer riesig über jeden Kommentar!

Die Weihnachtsfeiertage liegen ja jetzt schon wieder hinter uns - man mag es kaum glauben! Den heiligen Abend haben wir noch gut überstanden, ab dem 1. Feiertag wurde unser Weihnachtsfest allerdings von Viren angegriffen und so haben mein Sohn und ich die meiste Zeit - bis heute noch - mit Husten, Schnupfen und ärztlichen Notdiensten verbracht. Es waren aber trotz allem schöne Feiertage für uns und so gehen wir eben gestärkt ins neue Jahr hinein und hoffen, dass die nächste Grippewelle uns dann mal verschont.

Ich wünsche allen einen guten Rutsch und für das neue Jahr viel Glück, Gesundheit (!) und natürlich auch im neuen Jahr einen grünen Daumen!

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Fröhliche Weihnachten!




Ich wünsche allen Lesern


ein erholsames und fröhliches


Weihnachtsfest!


Freitag, 19. Dezember 2008

Rothenburg ob der Tauber



In unserer Familie ist es schon seit Jahren eine liebgewonnene Tradition, in der Vorweihnachtszeit nach Rothenburg ob der Tauber zu fahren. Dort stimmen wir uns - wenigstens jedes zweite Jahr - auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein - nirgendwo gelingt einem dies nämlich so beschaulich und romantisch wie hier.



Ein Spaziergang durch die engen Gassen der Altstadt, die von einer imposanten Mauer umgeben ist, ist wie ein Blättern in einem dicken Geschichtsbuch. Die Ursprünge der Stadt gehen zurück auf die Zeit des 12. Jahrhunderts und man findet heute noch Tore und mächtige Türme, die aus dieser Zeit stammen. Es war 1631, als Bürgermeister Nusch einer Sage nach die Stadt vor der Zerstörung durch den Feind rettete, indem er ein Glas mit mehr als drei Liter Wein in einem einzigen Zug austrank.




Schon seit einigen Jahren übernachten wir immer im selben Hotel. Ein uraltes Gemäuer mit viel Charme - wie eigentlich alle Gebäude in dieser wunderschönen Stadt:



Auch ein Blick über die Stadtmauer hinab ins Taubertal ist im Licht der untergehenden Sonne ein einmaliges Erlebnis.





Wir haben es uns angewöhnt, sonntags anzureisen und dann bis mittwochs zu bleiben. Sonntags ist Rothenburg fest in den Händen der Touristen. Hauptsächlich Amerikaner und Japaner bevölkern dann die engen Gassen mit ihren Fotoapparaten. Die Gewerbetreibenden in Rothenburg - darunter auch die fast schon legendäre Käthe Wohlfahrt mit ihren unzähligen Geschäften - haben sich aber bestens auf diesen Ansturm vorbereitet. In allen Geschäften ist die Beschilderung auf Deutsch, Japanisch und Englisch vorzufinden. Auch japanische Verkäuferinnen in Dirndln sind kein seltener Anblick.



Aber so voll es auch am Wochenende sein mag, spätestens am Montag morgen hat man wieder das Gefühl, es ist Ruhe eingekehrt. Dann beginnt die perfekte Zeit, sich in den zahlreichen Geschäften umzusehen, die eine solche Fülle von Weihnachtsartikeln anzubieten haben, wie ich sie sonst noch nirgendwo gesehen habe.



Jedes Jahr erweitern wir hier unseren Vorrat an Weihnachtsdekorationen. In diesem Jahr habe ich mich mit tollen neuen Weihnachtsbaumkugeln eingedeckt. Ich werde den Baum selbstverständlich hier zeigen, wenn er fertig ist.

Aber besonders in den Abendstunden, wenn es dunkel wird, ist es in Rothenburg o.d.T. am schönsten. Der Glanz der vielen vielen Lichter ist unbeschreiblich und eigentlich auf Bildern auch nicht so wirklich wiederzugeben. Ich habe mich aber trotzdem bemüht einige akzeptable Aufnahmen zu machen:






Tja, mein Herz hängt wirklich an dieser wunderbaren Stadt, die mich auch in Zukunft sicherlich noch oft in Weihnachtsstimmung versetzen wird.





Montag, 8. Dezember 2008

Bastelarbeiten und anderes


Am 2. Advent schien bei uns ganz überraschend die Sonne. Das habe ich natürlich sofort dazu genutzt, um mit der Kamera einige Fotos zu schießen. So sieht es also im Moment in unserem winterlichen Garten aus:























Gerade wenn es um die Weihnachtszeit geht, bricht bei mir immer das Bastelfieber aus. Mit Windowcolour zu arbeiten, scheint aber wohl im Moment völlig aus der Mode gekommen zu sein. Das bescheinigte man mir jedenfalls in mehreren Bastelgeschäften, als ich im August dieses Jahres versuchte, die benötigten Windowcolour-Farben zu kaufen, die ich für meine diesjährige Weihnachtsdeko brauchte. Ich fange solche Dinge immer gerne sehr früh an, muss mich dafür allerdings auch häufig belächeln lassen, wenn ich mitten im Hochsommer bei 35 Grad im Schatten meine Weihnachtsbildchen male.

Ich bin kein Freund von quietschig bunten Fensterbildern, sondern von zarten und durchscheinenden Werken. In dem Bastelbuch "Eiszauber" habe ich vor drei Jahren wunderschöne Anleitungen für dezente Windowcolourbilder gefunden. Diese möchte ich heute mal vorstellen.

Ich arbeite die großen Bilder immer auf Trägerfolie und schneide diese dann hinterher um das Motiv herum aus. So kann ich die Bilder jedes Jahr wieder benutzen, ohne dass sie beim Abziehen Schaden nehmen. Im vorletzten Jahr entstand dieser weihnachtliche Kranz, der seitdem jedes Jahr zur Weihnachtszeit an unserer Glastür hängt:



Im letzten Jahr habe ich mich mit dem Anfertigen von Schneeflocken (180 Stück) und weihnachtlichen Sternen für meine Wohnzimmertür beschäftigt:




Tja, und in diesem Jahr habe ich vier Häuserzeilen gemalt, die meine Fenster in der Küche und im Wohnzimmer schmücken:


Leider kann man auf den Fotos nicht so gut erkennen, dass die Bilder mit sehr viel Glittersilber gearbeitet sind. Im Schein der Lampen sieht das wirklich sehr weihnachtlich aus.

So, und hier kommen noch mal ein paar Fotos von unseren beiden Stubentigern. Sie dürfen ja seit dem letzten Jahr auch nach draußen. Unsere Grisu hat Zeit ihres Lebens einige Pfunde zu viel auf den Hüften, aber sie ist eben sehr gemütlich. Sie kam im Alter von vier Wochen zu mir und hatte gerade ihre Mutter verloren, die in eine Falle geraten war.



Meine Katze Pauline fand den Weg noch vor Grisu zu mir und lief mir vor elf Jahren in einer bitterkalten Nacht völlig abgemagert und verhärmt zu. Sie war damals ungefähr ein halbes Jahr alt und musste erstmal völlig aufgepäppelt werden.

Leider hatte sie direkt im ersten Jahr ihres Freiganges einen folgenschweren Unfall. Sie ist wohl unter ein Auto geraten und hatte starke Verletzungen am Kopf. Ober- und Unterkiefer waren gebrochen, fast alle Zähne ausgefallen, aber das Schlimmste war der Zustand ihres Auges, das nicht mehr zu retten war.

Seitdem läuft sie einäugig durchs Leben, ist aber trotz allem eine sehr ausgeglichene, freundliche und zurückhaltende Katzendame.




Dienstag, 2. Dezember 2008

In der Weihnachtsbäckerei ...

Na, das war ja mal eine ganz neue Erfahrung. Aus dem letzten Jahr wusste ich schon, dass das Plätzchenbacken mit einem Kleinkind eine sehr amüsante Geschichte ist. In diesem Jahr kam aber noch der Freund meines Sohnes dazu und so wurde fleißig abgewogen, gerührt, geknetet, gerollt, ausgestochen, beklebt und natürlich genascht.




Die beiden Jungs (4) hatten einen Riesenspaß und das Ergebnis kann sich doch wohl sehen lassen, oder?






Meine Küche war hinterher zwar unter einer leichten Mehldecke begraben und der Fußboden mit bunten Zuckerstreuseln übersät, aber das sind ja nur Nebensächlichkeiten, wenn man bedenkt, welches Vergnügen die beiden an ihren "Eigenkreationen" hatten.

Gestern abend hatten wir dann einen Überraschungsgast auf unserer Terrasse. Ein kleiner Igel machte sich über die Reste des Vogelfutters her. Schnell habe ich ihm einen Teller Katzenfutter rausgestellt, über den er sich auch sogleich laut schmatzend hermachte.



In mein selbstgebautes "Igelhaus" ist er aber wohl noch nicht eingezogen. Das sieht immer noch sehr unbewohnt aus. Aber wer weiß, wenn es erst mal so richtig kalt wird, kommt ihm die Behausung vielleicht doch noch ganz gelegen.